Nav Ansichtssuche

Navigation

Markierung von Schutzstreifen für den Radverkehr

Nach dem die Markierungsarbeiten nun verspätet fertiggestellt sind, bin ich die Strecken

-          K 79, Eichede - Barkhorst

-          K 97, Siek (ab Kreisverkehr an der L 224) - Hoisdorf

-          K 98, Lütjensee - Oetjendorf

abgefahren.

Ich habe mich auf der Fahrbahn sehr sicher gefühlt, einzig die Geschwindigkeit der Fahrzeuge von 70 km/h wird nicht immer eingehalten, wohl aber der Abstand beim Überholen.

Ich bitte jeden, der eine dieser Strecken befährt, mir seine Eindrücke mitzuteilen, um das Projekt zu unterstützen. Dafür schon mal herzlichen Dank im Voraus.

Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Sicherheit des Radverkehrs. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung der Rechtsvorschriften zur Verkehrsführung einfließen.

 Jürgen Hentschke

Pressemitteilung vom Kreis Stormarn Fachdienst Planung und Verkehr

 

Markierung von Schutzstreifen für den Radverkehr

Der Kreis Stormarn beteiligt sich an einem bundesweiten Forschungsprojekt zur Erhöhung der Sicherheit und Förderung der Attraktivität des Radverkehrs. In städtischen Bereichen ist das Abmarkieren von Schutzstreifen für den Radverkehr bereits eine verbreitete Praxis. Außerhalb von Ortschaften ist dies bisher nicht zulässig, da bisher keine Untersuchungsergebnisse zum Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer vorliegen.In einem bundesweiten Forschungsprojekt im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans werden diese Untersuchungen in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Schleswig-Holstein in den Jahren 2013 und 2014 durchgeführt.

In Schleswig-Holstein sind folgende drei Strecken des Kreises Stormarn für das Projekt ausgewählt worden:

-          K 79, Eichede - Barkhorst

-          K 97, Siek (ab Kreisverkehr an der L 224) - Hoisdorf

-          K 98, Lütjensee - Oetjendorf

Die Voruntersuchungen wurden im Mai durchgeführt. Dabei wurden z.B. die Fahrzeugarten gezählt, die gefahrene Geschwindigkeit gemessen und das Fahrverhalten der Kfz-Führer bei Überholvorgängen beobachtet. Nach Abmarkierung der Schutzstreifen werden diese Untersuchungen erneut durchgeführt. Zum Ende des Forschungsprojektes wird die Schutzstreifenmarkierung wieder entfernt.

Auf den genannten Strecken erfolgen in der Zeit vom 03. bis 07. Juni 2013 die Markierungsarbeiten. Dabei werden beidseitig Schutzstreifen für den Radverkehr in einer Breite von 1,50 m an der K 79, 1,30 an der K 97 und 1,35 m an der K 98 mit einer Leitlinie (Strich/Lücke) abmarkiert. Der bisher vorhandene Mittelstreifen wird entfernt. Gleichzeitig wird die zulässige Geschwindigkeit auf max. 70 km/h reduziert.

Es verbleibt eine Kernfahrbahn mit einer Breite von ca. 3,00 m. In dieser Kernfahrbahn sind dann die Kfz in beiden Richtungen zu führen. Nur bei Bedarf, z.B. bei Gegenverkehr durch andere Kfz, darf auf den Schutzstreifen ausgewichen werden. Befindet sich auf gleicher Höhe ein Radfahrer auf dem Schutzstreifen, hat der Kfz-Fahrer sich hinter dem Radfahrer einzuordnen und darf diesen erst überholen, wenn der Gegenverkehr vorbei ist.

Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Sicherheit des Radverkehrs. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung der Rechtsvorschriften zur Verkehrsführung einfließen.

 

Jürgen Hentschke

 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.