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Von Andreas Teegen

Anfang November lud die Unfallkasse Nord die Sekundarstufe 1 des Gymnasiums Kronshagen zur Fachtagung Mobilitäts- und Verkehrserziehung ein [1]. Themen waren dabei auch die Sicherheit beim Radfahren, Fahrradunfälle sowie ihre Prävention. Zur Veranschaulichung führte ein Stuntman den Anwesenden die Kollision eines Radfahrers mit einem PKW vor.

Eine sicherlich gut gemeinte Aktion, die leider zu einem - aus Radfahrersicht - ungünstigen Presseecho geführt hat. Denn der Tenor des Presseechos lautete, dass das Fahren mit dem Fahrrad zur Schule lebensgefährlich sei - was absolut nicht der Fall ist.

Markierung von Schutzstreifen für den Radverkehr

Nach dem die Markierungsarbeiten nun verspätet fertiggestellt sind, bin ich die Strecken

-          K 79, Eichede - Barkhorst

-          K 97, Siek (ab Kreisverkehr an der L 224) - Hoisdorf

-          K 98, Lütjensee - Oetjendorf

abgefahren.

Ich habe mich auf der Fahrbahn sehr sicher gefühlt, einzig die Geschwindigkeit der Fahrzeuge von 70 km/h wird nicht immer eingehalten, wohl aber der Abstand beim Überholen.

Ich bitte jeden, der eine dieser Strecken befährt, mir seine Eindrücke mitzuteilen, um das Projekt zu unterstützen. Dafür schon mal herzlichen Dank im Voraus.

Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Sicherheit des Radverkehrs. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung der Rechtsvorschriften zur Verkehrsführung einfließen.

 Jürgen Hentschke