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Zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein wurde am 28. März 2017 die kommunale Arbeitsgemeinschaft „RAD.SH“ von acht Städten, Gemeinden und dem Landkreis Segeberg gemeinsam aus der Taufe gehoben.
„Das Rad muss ja nicht ständig neu erfunden werden“, freute sich Dr. Olaf Tauras, Oberbürgermeister der Stadt Neumünster über die Gründung der RAD.SH. Mit der  Gründung einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs schließt Schleswig-Holstein zu zehn weiteren Bundesländern auf, in denen solche Vereinigungen bereits arbeiten.
„Wir wollen Erfahrungen austauschen, Planungsleistungen bündeln, Fördermittel einwerben, Kampagnen für den nicht motorisierten Verkehr anschieben und unsere Verwaltungen mit RAD.SH unterstützen. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft ist auch ein Bekenntnis unserer Mitglieder zur Mobilität mit dem Rad und zu Fuß“, erklärte der frisch gewählte Vorsitzende.
Als weitere Vorstandsmitglieder wurden die Bürgermeister Jan Wiegels aus Mölln, Wilfried Bockholt aus Niebüll, Björn Demmin aus Preetz und der Landrat des Kreises Segeberg, Jan Peter Schröder, gewählt.
Auf der Gründungsversammlung wurden neben organisatorischen Vorbereitungen der Vereinsarbeit auch bereits erste Empfehlungen an die Landespolitik beschlossen. Der Vorsitzende OB Tauras: „Wir wünschen, dass die ehemalige befristete Radkoordinierungsstelle, zuletzt angesiedelt bei der Tourismusagentur des Landes [TA.SH], wieder - und diesmal unbefristet - eingerichtet und zukünftig bei RAD.SH angesiedelt wird. Der Verein will sich um Fuß- und Radverkehr im Alltag, in der Freizeit und auch im Tourismus bemühen. Das gehört für den echten Norden zwischen den Meeren dazu.“
Die Gründungsmitglieder repräsentieren mit rund 780.000 Einwohnern bereits ein gutes Viertel des Landes. Weitere Kommunen haben ihren Beitritt angekündigt.
Die Initiatoren Allgemeiner Deutscher Fahrradclub [ADFC] e. V. und Verkehrsclub Deutschland [VCD] e. V. hatten die Vereinsgründung vorbereitet. Dabei wurden sie vom schleswig-holsteinischen Verkehrsministerium finanziell unterstützt; auch für die Folgejahre sind für RAD.SH Mittel eingeplant. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass jetzt die Vereinsgründung erfolgt ist und unterstützen RAD.SH in der Anfangsphase, bis das Rad von selbst rollt.“, erkläret Carsten Massau, Geschäftsführer des ADFC Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen zu RAD.SH:

Die Gründungsmitglieder sind:
1. Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg AöR
2. Gemeinde Timmendorfer Strand
3. Kreis Segeberg
4. Stadt Kellinghusen
5. Stadt Kiel
6. Stadt Mölln
7. Stadt Neumünster
8. Stadt Niebüll
9. Stadt Norderstedt
10. Stadt Preetz
Weitere Städte sind an einem schnellen Beitritt zum Verein interessiert. Der offizielle Startschuss für RAD.SH soll im Rahmen der jährlich vom Land durchgeführten Fachtagung Radverkehr im Herbst 2017 erfolgen.

RADSH Gründungsversammlung 17 03 28

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiatoren und Vertreter der Gründungsmitglieder von RAD.SH: vlnr Carsten Massau (ADFC), Frank Hartmann (Kreis Segeberg), Frank Thomsen (Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg AöR), Hans-Joachim Grote (Norderstedt), Jan Wiegels (Mölln), Dr. Olaf Tauras, (Neumünster), Reinhard Rübner (Kellinghusen), Kirsten Kock (VCD), Björn Demmin (Preetz), Peter Todeskino (Kiel), Wilfried Bockholt (Niebüll), Regine Maaß (Timmendorfer Strand)

Kontakt:

ADFC Schleswig-Holstein e. V.

Carsten Massau

Tel. 0431/670 750 33

mobil: 0174/16 73 0 73
                

VCD Nord e. V.

Kirsten Kock

Tel: 0431/986 46-26

mobil: 0176/55 90 78 50

                                           www.RAD.SH, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

ADFC: Familienfreundliche Rad-Infrastruktur fehlt

Datum: 14. Dezember 2016

Nr. 030/16

Heute tritt eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft. Neu ist, dass Rad fahrende Kinder unter acht Jahren auf dem Gehweg von einer Aufsichtsperson begleitet werden dürfen. Alternativ dürfen sie nun auf baulichen Radwegen fahren, so vorhanden. Auf Radfahr- und Schutzstreifen dürfen Kinder unter acht weiterhin nicht fahren. Der ADFC kritisiert das Fehlen einer familienfreundlichen Infrastruktur.