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Parking day io 2 ohne Filter

 

 Parkplätze einfach mal anders

Es ist wieder soweit: Im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität finden auch in Schleswig-Holstein in verschiedenen Kommunen PARK(ing) Day-Aktionen statt.

Parkplätze verwandeln sich in Orte zum Wohlfühlen: Straßencafés, grüne Oasen, Spielplätze, Konzertbühnen, Leseecken und, und, und – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Alle aktuell geplanten Aktionen sind hier aufgelistet – zum Zuschauen und Mitmachen:

 

Freitag, 20.September

Itzehoe 11-13 Uhr  Parklatz Breiten Straße, Höhe Commerzbank  
Kiel 8-12 Uhr  Ellerbeker Schule Schul-Aktionstag
Kiel  15-19 Uhr  Parkplätze am Arndtplatz Flyer im Anhang
Lübeck 10-18 Uhr  Parkplätze in der Mühlenstraße Infos im Anhang
Preetz 10-14 Uhr  Parkplatz am Markt, Höhe Kieler Volksbank  

 

 

 

 

 

 

Samstag, 21. September

Bad Segeberg  10-16 Uhr  Parkplatz der Marienkirche Programm im Anhang
Eutin vormittags  fliegende Parkplatzbesetzungen  
Flensburg   11-17 Uhr  Parkplatz an der Schiffbrücke  
Wedel 10-13 Uhr  Parkplätze, Bahnhofstr. 34 mit Fahrrad-Demo

 

 

 

 

 

Der internationale PARK(ing) Day ist offiziell der dritte Freitag im September. In diesem Jahr fällt dieser Termin mit der groß angelegten Klima-Demonstration der friday for future-Bewegung zusammen. Der ADFC und alle anderen PARK(ing) Day-Initiativen unterstützen ausdrücklich die Forderungen der fff-Bewegung. Deshalb verlief die Planung hinsichtlich Zeit und Ort stets mit Rücksicht auf die Demonstration.

An vielen Orten finden Aktionen statt, mit denen die fff-Bewegung zusätzlichen Rückenwind erhält. So fahren am 

Freitag, 20. September

der ADFC Bad Oldesloe zur fridays for future Demo in Bargteheide,

der ADFC Ahrensburg zur fridays for future Demo in Hamburg,

der ADFC Rendsburg zur fridays for future Demo in Rendsburg.

 

Eine PARK(ing) Day-Aktion ist noch nicht in der Liste? Gern nehmen wir diese, auch zusammen mit Werbematerial zum Download oder einem weiterführenden Link in die Liste auf über eine Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lust, in der eigenen Kommune auch eine PARK(ing) Day-Aktion zu machen - oder sogar einen PARK(ing) Day zu organisieren? Hier gibt es weitere Informationen.

Und noch etwas: Ein PARK(ing) Day oder auch nur eine einzelne Aktion kann das ganze Jahr über stattfinden - auch ganz spontan...


Das Rezept: Man suche sich einen oder mehrere Parkplätze und verwirkliche dort für einen Tag das, was nach eigener Ansicht zum Wohlfühlen an diesem Ort fehlt. Das kann einfach eine Sitzbank oder ein Fahrrad-Abstellplatz sein, aber auch ein gemütlicher Treffpunkt zum Zeitung lesen, Spiele spielen und Klönen oder eine Wiese mit Liegestuhl, ein Kiosk...

Das Ergebnis: Zufällig vorbeilaufende Menschen reagieren auf den ungewohnten Anblick oft mit witzigen Kommentaren, viele kommen dann aber zum Nachdenken („schade eigentlich, dass es so etwas hier nicht immer gibt, wieso eigentlich nicht…?“). Mit etwas Glück und den richtigen Argumenten wird durch die Aktion der Grundstein für eine Verhaltensänderung in Sachen Autonutzung gelegt.

Die Verfeinerung: Je mehr Initiativen so eine Park(ing)Day-Aktion am selben Ort und Tag auf die Beine stellen, umso besser ist die Wirkung. Ein Park(ing)Day kann das ganze Jahr über stattfinden, weltweit findet er offiziell am 3. Freitag im September statt. An diesem Tag wurde er im Jahr 2005 in San Francisco zum ersten Mal verwirklicht. Da die Aktionen zumeist ehrenamtlich organisiert sind, wird der Parking(Day) oft auch auf den Samstag verlegt.

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Der Hintergrund:

Es ist ein weltweites Phänomen in den Städten und Gemeinden: Immer mehr PKW benötigen immer mehr Parkraum. Dafür werden Flächen, die für die Lebensqualität notwendig sind – vom einzelnen Baum bis hin zu Grünanlagen und Spielplätzen – umgewidmet.

In Deutschland verbringen privat genutzte PKW im Durchschnitt 23 Stunden pro Tag auf einem Parkplatz. Davon stehen pro Auto drei zur Verfügung: am Wohnort, am Arbeitsort und dort, wo Besorgungen oder Freizeitvergnügen angesagt sind (Mobilität in Deutschland, Studie im Auftrag der Bundesregierung 2008). Diese Parkplätze sind aber nicht immer dort frei, wo sie gerade benötigt werden, so dass von der einen Stunde Fahrtzeit, die im Durchschnitt übrigbleibt, ein nicht unerheblicher Teil für die Parkplatzsuche und die dadurch entstehenden Staus benötigt wird.

Diese Entwicklung wird oft als so selbstverständlich hingenommen, dass alternative Möglichkeiten der Fortbewegung erst dann zur Diskussion stehen, wenn sie wie beim Park(ing)Day bewusst vors Auge geführt werden.