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Wie kann sich eine von Autoverkehr geprägte Stadt zu einer Kommune entwickeln, in der umweltfreundliche Fortbewegungsmittel die Hauptrolle spielen?

cmm allg Förde Bahnhof KI

Dieser Frage geht das EU-Projekt cities.multimodal (freiübersetzt mit „nachhaltige Mobilität in Städten“) nach. Ziel ist es, Lösungsansätze zu finden und so weiter zu entwickeln, dass sie ohne große Änderungen von anderen Städten übernommen werden können.

Besonders im Focus stehen dabei dicht besiedelte, innerstädtische Quartiere, die einerseits gute Voraus-setzungen für umweltfreundliche Mobilität bieten und andererseits unter zu viel Autoverkehr leiden.

Ein erster Projektansatz ist die Schaffung von Mobilitätspunkten, also Haltepunkten, an denen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln gewechselt werden kann. Dazu gehört auch die Entwicklung von IT-Lösungen für die individuelle Mobilitätsplanung. Des Weiteren werden niederschwellige Kampagnen auf ihre Eignung hin erprobt, die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit für nachhaltige Mobilität zu erhöhen.

Der zweite Ansatz umfasst das Mobilitätsmanagement in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wie z. B. Schulen und Kindergärten. Hier wird nach Maßnahmen gesucht, die eine Verhaltensänderung bewirken: weg vom Autobringdienst, hin zur umweltfreundlichen Fortbewegung. Die Ergebnisse werden zu einem allgemeinen Managementkonzept mit Werkzeugkasten zusammengeführt.

An dem Projekt, das im Rahmen des EU Programms Interreg-Ostseeraum aufgelegt wurde, sind insgesamt 17 Projektpartner aus 9 Ostsee-Anrainerstaaten beteiligt. Der ADFC Schleswig-Holstein ist Projektpartner für die Themenfelder öffentlichkeitswirksame Kampagnen und Mobilitätsmanagement an Schulen.

Eine grobe Vorstellung des Arbeitskonzepts zeigt das folgende Diagramm. Weitere Informationen und erste Ergebnisse mit Modellprojekten finden sich in den gleichnamigen Unterordnern (linke Spalte).

 ADFC Mitarbeit im EU Projekt cmm