Täuber 2

(js) Zusammenfassung von Hobbysportler und Hundezüchter Volker Täuber nach dem ersten Tag . 1. Gestartet mit Top-Rad, bestens vorbereitet natürlich, und zwei Hunden als Gespann davor. 2. Nach einem Kilometer Bremshebel hinten gerissen. 3. Kurz danach Bremshebel vorne gebrochen. 4. Nach zwei Kilometer Panikhaken defekt. Dadurch die Hunde frei im Wald umherlaufend. 5. Hunde wieder eingefangen und ins Ziel gehoppelt. Disqualifikation. Interessantes Rennen mit blödem Ausgang.

Dieses deprimierende Fazit zog Volker Täuber beim 20. Internationalen Zughunderennen 2018 im Trappenkamp-Wald, nachdem er sein Sportrad im Ziel abgelegt hatte. So viele Monate Training mit den Hunden (Zuchtname: Die Weissen Schatten) vor dem Rad. Alles für die Tonne. Zum Heulen vielleicht. Aber Radsportler sind Enthusiasten, Positiv Verrückte". Ihr Optimismus ist nicht zu erschüttern. Morgen gibt es eine neue Chance. Ein neues Rennen.

Radfahren ist halt ein Outdoor-Spaß. Volker Täuber hat in den letzten Jahren eine echte Liebe zu Rennen mit Hundegespann entwickelt. Seine Hundezucht, Die Weißen Schatten - Weiße Schäferhunde, animierte ihn dazu, sein Fahrrad einmal anders einzusetzen. Und genau das ist auch das Tolle an Fahrrädern. Man baut oder kauft sich ein Rad mit speziellen Fähigkeiten (Tourenrad, Rennrad, Moutainbike, Downhill-Bike oder Lastenrad, Liegerad und vieles mehr) und macht dann "sein Ding". Und meistens steht die ganze Familie, falls vorhanden, dahinter. Jeder kann etwas Passendes für seine besonderen Bedürfnisse finden.

Fazit 2. Tag im Trappenkamper Zughunderennen: Nachdem das Rad über Nacht wieder in Bestform repariert wurde, gab es auf der 5-km-Strecke keine unangenehmen Ereignisse mehr. Die Technik hielt den Anforderungen stand. Volker Täuber und seine Hunde Alba und Gajus eroberten den Dritten Platz. Hat echt Spaß gemacht. Es lohnt sich zu kämpfen.