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Kreative Aktionen gegen die Blechlawine

Am 21. September findet der internationale Park(ing) Day statt, an dem weltweit in vielen Städten Autoparkplätze für einige Stunden in kleine Parks umfunktioniert werden. Der ADFC beteiligt sich in zehn Städten in Schleswig-Holstein mit eigenen Aktionen daran. In Elmshorn, Eutin, Halstenbek, Kiel, Lübeck, Neumünster, Norderstedt, Pinneberg, Rendsburg und Wedel zeigen ADFC-Aktive an zentralen Orten, was in einer Parklücke alles möglich ist, wenn dort kein Auto steht. Damit will der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) auf die mögliche Lebensqualität in der Stadt aufmerksam machen, die bisher durch die schiere Menge an parkenden Autos verhindert wird.

In Schleswig-Holstein gibt es aktuell 1,639 Millionen Autos (Personenkraftwagen). Bei einem Flächenverbrauch von 13 Quadratmetern je Pkw nimmt dies eine Fläche von über 21 Quadratkilometern ein. Das entspricht der Fläche der Städte Pinneberg, Elmshorn oder Eckernförde.

„Die Straßen in unseren Städten sind viel zu schade zum Zuparken. Der öffentliche Raum gehört allen und muss auch für die Kommunikation in der Nachbarschaft und zum Spielen nutzbar sein, statt Tag und Nacht von Tonnen Blech blockiert zu werden“ so der ADFC-Landesvorsitzende Thomas Möller. „Autoparken ist meistens kostenlos oder viel zu billig, während andere Nutzungen mühsam beantragt werden müssen. Das muss sich ändern.“

Der ADFC plant teilweise mit anderen Vereinen und Initiativen die temporäre Umgestaltung der Parkplätze an zentralen Orten in zehn Städten. Thomas Möller sagt: „Wir brauchen ein Umdenken in der Politik und in der Bevölkerung. Beim Parking Day erobern wir ein Stück weit die Straße zurück und zeigen was dort statt Autoparken sonst möglich wäre. Wir wollen dabei mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen.“

Die Menge an Autos steht auch der fahrradfreundlichen Entwicklung der Städte entgegen. Für eine attraktive Infrastruktur zum Radfahren wird Platz gebraucht, der bisher oft für das Parken von Autos reserviert wird. Deswegen macht der ADFC im Rahmen des Parking Day auch auf den ADFC-Fahrradklima-Test aufmerksam, bei dem Bürgerinnen und Bürger bis zum 30. November ihre Stadt bewerten. Unter www.fahrradklima-test.de können zu allen Aspekten des Radfahrens Noten abgegeben werden. Beim letzten Fahrradklima-Test hat die Stadt Pinneberg in Schleswig-Holstein am schlechtesten abgeschnitten. Deswegen wird der ADFC-Landesvorsitzende Thomas Möller am Parking Day in Pinneberg vor dem Rathaus teilnehmen.

Folgende Aktionen sind in Schleswig-Holstein geplant:

21.09.2018:

Lübeck: Mühlenstraße 10.00 – 18.00 Uhr

-  Kiel: Holtenauer Straße 15.00 – 17.00 Uhr

-  Rendsburg: Spontane Aktion in Zentrumsnähe        

 - Neumünster: 11.00 Uhr Ecke Roonstraße/Färberstraße,

                      12.30 – 13.00 Uhr Großflecken

 - Pinneberg: Bismarckstraße Rathaus 15.00 – 18.00 Uhr  

 - Halstenbek: 9.00 – 12.00 Uhr

22.09.2018:

-  Elmshorn: Innenstadt 10.00 – 12.30 Uhr

-   Eutin: Rosengarten 9.00 - 13.00 Uhr

-   Wedel: Bahnhofstraße 10.00 - 12.15Uhr

27.09.2018:

-    Norderstedt, Rathausallee

Für Rückfragen:

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig Holstein e. V.

Thomas Möller (Landesvorsitzender),

Telefon: 04821-4079460, mobil: 0179-7041949

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Europa-Ministerin Sütterlin-Waack zu Besuch bei (v. l.)  ADFC Landesgeschäftsführer Carsten Massu, Landesvorsitzendem Thomas Möller und EU-Projektmitarbeiterin Meike Roggenkamp

 

"Die EU-Gelder sind sinnvoll angelegt“

Gerade noch ein Autoparkplatz, jetzt ein gemütliches „Wohnzimmer im Grünen“– die umgestaltete Parkfläche vor der ADFC-Landesgeschäftsstelle in Kiel war genau der richtige Ort, um die Schleswig-Holsteinische Ministerin für Europa-Angelegenheiten, Sabine Sütterlin-Waack, auf ihrer Sommerreise zu empfangen. Der Grund ihres Besuchs: Das EU-Projekt „cities.multimodal“, in dem Strategien für eine umweltfreundliche Fortbewegung in Städten des Ostseeraums entwickelt und „marktreif“ gemacht werden sollen.

Der ADFC Schleswig-Holstein ist einer von 17 Projektpartnern aus neun Städten und für den Bereich „Fahrrad“ zuständig. „Wir fordern in unserer Radverkehrsstrategie, dass sich der Radverkehrsanteil in Schleswig-Holstein bis 2030 auf 30 Prozent erhöht“, so ADFC Landesvorsitzender Thomas Möller, „eine aktuelle Zählung zeigt allerdings, dass der Anteil der Radfahrenden im Straßenverkehr in Schleswig-Holstein innerhalb von zehn Jahren von 15 Prozent auf 13,5 Prozent gesunken ist – da muss dringend etwas getan werden, und da kommt das EU-Projekt gerade richtig.“

pms 2 2018Die neue Ausgabe der "Pett Man Suelm" - die Club-Zeitschrift des ADFC Schleswig-Holstein - ist erschienen. Sie finden Sie hier zum kostenlosen Download.

Unter anderem in dieser Ausgabe:

  • Was Radfahren mit Schokolade zu tun hat
  • GPS-Workshop des ADFC Rendsburg
  • Mit dem Rad zur Schule - Aktionstag an der Goetheschule Quickborn
  • Neu: ADFC Schleswig-Holstein auf Twitter
  • Bericht über den Scharweg entlang der Schwentine
  • 30 Jahre ADFC Lübeck
  • Fahrradtechnik
  • Dankeschön an den langjährigen Redakteur Frank Spatzier

2018 06 20 Henning Düsterhöft Oliver Kopp ADFC SLIn Schleswig gründete sich am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, eine weitere Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Auf Einladung der Initiatoren um Oliver Kopp und Henning Düsterhöft trafen sich gut zwanzig Interessierte im „TiLo“ zu einer konstituierenden Sitzung. 

sport bike63% aller Deutschen nutzen ihr Fahrrad gern oder sehr gern - eine Verbesserung um 9% innerhalb von nur zwei Jahren. Bereits ein Drittel der Befragten nutzt das Rad regelmäßig, d.h. täglich oder mehrmals pro Woche.

Über die Hälfte der Befragten gab an, dass Radfahren in der Stadt ihnen Spaß mache.

world bicycle day 2018 rendsburg northern germany

Zahlreiche Menschen beteiligten sich am vergangenen Wochenende (2./3. Juni) anlässlich des allerersten „World Bicycle Day“ landesweit an Fahrrad-Aktionen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC Schleswig-Holstein e.V.). Hunderte von Demonstranten unterstützten gemeinsam die Forderung nach einer besseren Radverkehrsinfrastruktur und forderten deutlich mehr Rechte für Radfahrende. 

Verkehrsminister startet Mitmach-Aktion von AOK und ADFC

bike2work web

Bereits zum 15. Mal rufen die Initiatoren von AOK NordWest und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zwischen dem 1. Mai und 31. August wieder dazu auf, das Auto stehen zu lassen und an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Gesucht wird unter anderem das ‚fahrradaktivste Unternehmen‘ im Land zwischen den Meeren gesucht. Es winken attraktive Preise...!

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig-Holstein e. V. betreibt seit Anfang März einen offiziellen Social-Media-Kanal auf Twitter.

Wenn das Fahrrad zwitschert, ist meist die Kette schuld. Beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Schleswig-Holstein (ADFC) gibt es noch einen anderen Grund: der landesweite Interessenverband der Radfahrenden ist jetzt auch mit einem offiziellen Auftritt beim kostenlosen Kurznachrichtendienst "Twitter" am Start.

Damit ist der ADFC Schleswig-Holstein e.V. im Bereich Social-Media jetzt ebenfalls gut aufgestellt.“, freut sich der ADFC-Landesvorsitzende Thomas Möller.

Der ADFC-Landesverband möchte sich im Bereich seiner Öffentlichkeitsarbeit stärker als bisher engagieren. „Unser Wunsch ist es, das vielfältige, ehrenamtliche Engagement des ADFC noch bekannter zu machen und das Thema Radverkehr deutlich stärker in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit zu rücken. Soziale Medien helfen uns dabei, vor allem auch jüngere Menschen anzusprechen und eventuell sogar für eine Mitarbeit im ADFC Schleswig-Holstein gewinnen zu können.“, so Thomas Möller weiter.

Neben der bekannten ADFC-Zeitschrift „Pett Man Sülm“, der Pressearbeit und der direkten Ansprache vor Ort, strebt der Verkehrsclub daher an, auch seine Online-Auftritte weiter auszubauen und zu verbessern.

Offizielle Social-Media-Kanäle des ADFC Schleswig-Holstein:

 

Im Rahmen einer neuen Kooperation mit dem Internetportal www.bikeright.de erhalten alle Mitglieder des ADFC Schleswig-Holstein ab sofort kostenfreie Rechtsberatung bei allen rechtlichen Frage- und Aufgabenstellungen als Radfahrer! Die Anwälte von bikeright haben sich ausschließlich auf das Fahrradrecht spezialisiert und verfügen über langjährige Erfahrung in der Beratung und der rechtlichen Vertretung von Radfahrern.

Um eine kostenfreie Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, genügt ein Anruf im Service-Center von bikeright. Beratungstermine können montags bis freitags von 9 bis 22 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr vereinbart werden. Das Service-Center ist unter der Telefonnummer 040 688 757 29 erreichbar. Um einen telefonischen Beratungstermin zu vereinbaren, müssen ADFC-Mitglieder lediglich ihre Mitgliedsnummer nennen. Ein bikeright-Rechtsanwalt ruft zu dem vereinbarten Zeitpunkt zurück und führt die Beratung durch, auf Wunsch auch per Skype.

Das wurde aber auch mal Zeit: Der Landesverband hat jetzt auch seine eigene Facebook-Seite! Dort gibt es fast täglich neue Infos zum Thema Fahrradfahren, besondere Veranstaltungstipps von Sylt bis Lübeck und vieles mehr.

Dabei liegt der Fokus natürlich auf Schleswig-Holstein, vor allem aber auf Kiel und Flensburg, da dort die beiden Einsatzstellen der FÖJler Alexander und Helene sind, welche gemeinsam die Seite verwalten. Die einzelnen Ortsgruppen und Kreisverbände können dort gerne auf sich aufmerksam machen. Klickt doch mal rein: www.facebook.com/ADFCschleswigholstein

Nicht ohne Licht in der dunklen Jahreszeit! Die Einstellung "Mir ist noch nie etwas passiert" ist hier extrem gefährlich für Leib und Leben. Zur eigenen Sicherheit, zur Vermeidung von unnötigen Unfällen und auch, um keine Strafzettel zu erhalten, sollten alle Radfahrer - bei Kindern die Eltern - vor der Fahrt in der Dunkelheit ihre Lichtanlagen kontrollieren. Die Polizei in Schleswig-Holstein führt zurzeit verstärkt Kontrollen bei Fahrrädern durch.