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Nochmals vielen Dank an alle fürs Mitmachen! Mölln hat erstmals die Mindesteilnehmerzahl erreicht :-)

Hier unsere Presse-Info - es berichteten ausführlich: Lübecker Nachrichten / Lokalteil Lauenburg, Möllner Markt und Herzogtum-direkt.

Beim bundesweiten Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) landete Mölln landete im Mittelfeld. Die Gesamtnote von 3,7 reichte für Platz 146 von 292 Städten unter 50.000 Einwohnern. Anerkannt wird, dass sich in jüngster Zeit etwas getan hat. Noch viel zu tun gibt es bei der Sicherheit und dem Komfort.

Beim großen ADFC-Fahrradklima-Test im Herbst bewerteten über 100.000 Bundesbürger, wie fahrradfreundlich ihr Wohnorte ist. Im nördlichen Kreis Lauenburg erreichte nur Mölln die Mindestteilnehmerzahl, ab denen Ergebnisse auswiesen werden. Der ADFC Mölln freut sich über das rege Interesse dankt allen fürs Mitmachen.

Relativ gut schneidet Mölln hier ab: Fahrraddiebstähle sind kein so großes Problem wie woanders. Außerdem gibt es Fahrradverleihe. In jüngster Zeit wird etwas für den Radverkehr getan, und auch in der Zeitungen ist Radfahren ein Thema.

Relativ schlecht schneidet Mölln im Bereich Sicherheit ab: Radfahren bereitet mehr Stress als woanders, Radfahrer fühlen gefährdeter als woanders, und fühlen sich hier nicht als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer akzeptiert. Damit sich Radfahrer sicherer fühlen, müsse vor allem an der Infrastruktur gearbeitet werden, so der ADFC: Wirksame Geschwindigkeitsbegrenzung und breitere Radwege und -spuren. Hier hat Mölln laut Fahrradklima-Test den größten Aufholbedarf. „In Mölln fehlen oftmals Extra Spuren und Aufstellmöglichkeiten für Radfahrer, und da, wo es sie gibt, sind sie oft zu schmal und in der Regel unglücklich angelegt“, so Michael Jaekel vom Möllner ADFC. Beispiel: Wasserkrüger Weg. Statt zwei schmaler Spuren, die kaum beachtet werden, könnte eine breite rote Spur nur zum Bergauffahren angelegt werden. Auch die Oberfläche der Radwege wird stärker bemängelt als in anderen Orten. „Räder wollen rollen, und nicht gegen halbhohen Bordsteine fahren, und auch nicht über Sandpisten holpern. Und das Rumpelpflaster in der Hauptstraße ist eine Zumutung“, so Jaekel.

Verglichen mit anderen Orten, ist in Mölln die Wegweisung für Radfahrer noch lückenhaft, so die Umfrage. Bernhard Forth vom Möllner ADFC leitet die Jugendherberge. „Ich musste schon mal Gäste im Wald einsammeln, weil sie den Weg zur Jugendherberge nicht gefunden haben.“ Laut Fahrradklima-Test gibt es in Mölln außerdem Aufholbedarf in den Bereichen: - Winterdienst auf Radwegen - Mehr Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung öffnen - Stadtzentrum besser mit dem Rad erreichbar machen - Bessere Führung an Baustellen - Bessere Oberfläche der Radwege.

Der Möllner ADFC will sich jetzt an die Fraktionen im Stadtrat wenden. Die Aufholer-Städte, die sich 2014 am meisten verbessern konnten gegenüber 2012, haben eine Veloroute gebaut, wie z.B. Heiligenhaus in NRW, ebenfalls eine Kleinstadt. Der Möllner ADFC: „Mit der geplanten Veloroute, auf der Radfahrer, Jogger, Skater und Rollis dann sicher von der Waldstadt bis zum Waldsportplatz gelangen können, ist Mölln auf dem richtigen Weg.“

 
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