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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Wir wollen, dass noch mehr Menschen in Lübeck regelmäßig Rad fahren, weil dies der Umwelt, der Allgemeinheit, und vor allem ihnen selbst nützt. Dies setzt gute Bedingungen für das Rad fahren voraus, und darüber stehen wir mit den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in einem konstruktiven und kritischen Dialog. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung von Ihnen, was gut ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und leiten Ihre Wünsche und Beschwerden an die zuständigen Stellen weiter.

In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden. Dieses Programm informiert Sie auch über weitere Veranstaltungen und Serviceangebote.

Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Der Vortrag (http://www.youtube.com/watch?v=UvU-M6gc5Jc) auf der Rad- und Wandermesse TRAUMPFADE in Lübeck am 25. März 2012 beschreibt die einjährige Entstehung des Lübecker Fahrradstadtplans, eines Projekts des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Lübeck und des OpenStreetMap-Stammtischs Lübeck.
Den Lübecker Fahrradstadtplan gibt es für 4,90€ im ADFC-Infoladen, Fischergrube 92 (Do. 18-19 Uhr, Sa. 10:30-12 Uhr) oder im Buchhandel und bei vielen Fahrradhändlern, ISBN 978 3 87890 174 7.

Einen großen Erfolg konnten der ADFC Lübeck und die Mapper des OpenStreetMap-Stammtisches am gestrigen Sonntag verbuchen. Auf der Radreise- und Wandermesse TRAUMPFADE kaufte jeder siebte Besucher den neuen Lübecker Fahrradstadtplan. Insgesamt wurden schon am Tag der Veröffentlichung fast 10% der Erstauflage von 2000 Exemplaren umgesetzt.

Die Kunden waren begeistert über die vielen Informationen, die in der Karte stecken. So kann man z.B. erkennen, wie stark der Verkehr ist, wie gut die Oberfläche des Radwegs ist oder ob man die Einbahnstraße mit dem Rad auch in Gegenrichtung befahren darf. "Der ADFC hat sogar meine schöne Strecke zur Arbeit als rote Route aufgenommen", freut sich ein Radfahrer aus Bad Schwartau. Neben diesem dichten "roten" Hauptnetz, das alle wichtigen Quellen und Ziele für Radfahrer verbindet, haben die Verfasser auch Wege, die zumindest bei gutem Wetter noch eine wichtige Netzergänzung liefern, in grün eingezeichnet.

Die Strecken verlaufen, wo immer möglich und sinnvoll, abseits der Hauptstraßen durch Wohngebiete, durch Durchlässe am Ende von Sackgassen oder durch oft unbekannte Schleichwege. Manchmal führen sie aber auch entlang einer Hauptstraße, wenn es keine guten Alternativen gibt - schließlich muss man auch über die Brücken kommen, wenn man in die Altstadt will. "Ich freue mich über die gute Resonanz der Karte", sagt der ADFC-Vorsitzende Carsten Kramer, "besonders für die vielen ehrenamtlichen Helfer von ADFC und OpenStreetMap, die mit sehr viel Engagement 1 Jahr lang intensiv daran gearbeitet haben - sowohl auf dem Fahrrad beim Abfahren und Erfassen der vielen 100km Wege als auch am Computer beim Erstellen der Karte.

"Zusammen mit dem Straßenverzeichnis auf der Rückseite bildet der Lübecker Fahrradstadtplan eine vollständige Stadtkarte im Maßstab 1:20.000. Vom Hochschulstadtteil im Süden bis Stockelsdorf und Bad Schwartau im Norden bildet er das gesamte Ballungszentrum Lübecks einschließlich Travemünde ab.

Den Lübecker Fahrradstadtplan gibt es für 4,90€ im ADFC-Infoladen, Fischergrube 92 (Do. 18-19 Uhr, Sa. 10:30-12 Uhr) oder im Buchhandel, ISBN 978 3 87890 174 7. Das Händlernetz wird weiter ausgebaut.

Zu dem von dem Stadtplanungsamt vorgelegten Entwurf zur Umgestaltung des Lindenplatze möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Wir befürworten folgende Maßnahmen:

  • Verringerung der Anzahl der Fahrbahnen in der Zufahrt aus der Fackenburger Allee von 3 auf 2 Zufahrten.
    Da an dieser Zufahrt (sowohl am Fußgängerüberweg als auch bei der Einfahrt) die meisten Unfälle geschehen und durch die Vielzahl der Spuren ggf die Sicht schlecht ist, gehen wir davon aus, dass alleine diese Maßnahme eine erhebliche Erhöhung der Sicherheit bringen wird.

  • Einspurige Ausfahrt in die Moislinger Allee
    Mit dieser Maßnahme wird die tangentiale Spur von der Fackenburger Allee entfernt. Während alle anderen Verkehrsteilnehmer sich weit vor dem Kreisverkehr in die richtige Spur einordnen können, müssen Radfahrer, die von der Fackenburger Allee, der Konrad-Adenauer Allee oder der Hansestraße stadteinwärts fahren wollen, innerhalb des Kreisels die Spur wechseln. Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, besonders, weil Kfz-Führer ihre Aufmerksamkeit oft eher nach links orientieren als nach rechts, wo die Radfahrer fahren. Heute empfinden die Radfahrer die Situation als gefährlich, weil sie, nachdem sie bereits eine Fahrspur (die direkte von der Fackenburger Allee in die Moislinger Allee) gequert haben, gelegentlich von PKW auf der zweiten Spur in die Moislinger Allee abgedrängt werden.

  • Schutzstreifen auf der Fahrbahn des Kreisverkehrs
    Diese Maßnahme macht deutlich, dass sich Radfahrer im Kreisverkehr befinden und mit ihnen zu rechnen ist.

Folgende Maßnahmen lehnen wir ab:

  • Bau eines benutzungspflichtigen Radweges zwischen Holstentorplatz und Lindenplatz
    Die Einrichtung eines benutzungspflichtigen Radweges führt zu einer Zwangsführung zum Fußgängerüberweg. Dort sind die Radfahrer verpflichtet abzusteigen. Schon heute wird diese Route von den ungeübten Radfahrern bevorzugt. Man kann daran auch erkennen, dass die Neigung tatsächlich abzusteigen gering ist, was zu der hohen Zahl von Unfällen am Fußgängerüberweg führt. Mit der Maßnahme werden nun auch die geübten Radfahrer an diesen Ort geführt, die bisher direkt in den Kreisverkehr gefahren sind.
    In der Konsequenz der Einrichtung des benutzungspflichtigen Radweges sollen auch die Radfahrer aus der Moislinger Alle zwangsweise an den Fußgängerüberweg geführt werden. Es ist damit zu rechnen, dass dann lieber die Fußgängerüberwege Moislinger Allee und Hansestraße fahrend entgegen der Fahrtrichtung benutzt werden. Dies bedeutet eine Verlagerung der Unfälle von der Fackenburger Alle in die anderen Zufahrten.
    Weiterhin ist mit einer erhöhten Anzahl von linksfahrenden Radfahrern auf der Puppenbrücke zu rechnen, die Unfallstatistiken zeigen, dass dies ein zusätzliches Gefahrenpotential birgt.
    Wegen des beschränkten Platzangebots auf der Puppenbrücke wird es durch einen Bordsteinradweg zu erheblichen Konflikten mit Fußgängern kommen, die schon jetzt schubweise zu wenig Platz haben. Bei Einrichtung der geplanten LSA wird es außerdem Probleme geben, weil die schnell fahrenden Radfahrer, die in die Fackenburger Allee abbiegen wollen, die langsam fahrenden Radfahrer, die auf die Grünphase der LSA warten, auf dem schmalen Radweg nicht überholen können.
    Als Alternative im Sinne eines Lückenschlusses können wir uns vorstellen, dass ein Schutzstreifen auf der Fahrbahn aufgetragen wird. Diese Maßnahme könnte dafür sorgen, dass die derzeit auf dem Fußweg fahrenden Radfahrer, die Radverkehrsanlage benutzen.

  • Lichtsignalanlage statt Fußgängerüberweg
    Die Erfahrungen von Lichtsignalanlagen zeigt, dass diese solange optimiert (d.h. optimal für den motorisierten Verkehr) werden, bis die Fußgänger und Radfahrer mit langen Wartezeiten und Zwischenstopps auf die Geduldsprobe gestellt werden. (s. Wakenitzbrücke im Zuge der Ratzeburger Allee)
    Zurzeit wird zwar noch dargestellt, dass die Radfahrer, wenn sie vom Holstentor kommen (was auch schon nicht alle machen) eine Grünphase erreichen, die Frage stellt sich wie lange dies der Fall sein wird, wenn sich Rückstaus für den PKW-Verkehr ergeben. Da die Strecke von der Willy-Brandt-Allee bis zum Lindenplatz recht lang ist, und die Geschwindigkeit der Radfahrer sehr unterschiedlich, ist es fraglich, ob die derzeit geplanten 20 Sekunden Grünphase ausreichend sind.
    Weiterhin ist in den aktuellen Planungen die LSA auf der stadteinwärts gelegenen Seite noch links vom Radweg eingerichtet. Wir gehen davon aus, dass die Straßenverkehrsbehörde bei der Anordnung die LSA auf die rechte Seite des Radweges verlegen wird. Damit wird die Zufahrt zum Lindenplatz ebenfalls wartepflichtig. Dies bedeutet nicht nur eine Verschlechterung für die Radfahrer, es ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Gelegenheit genutzt wird auf die andere Straßenseite zu kommen und somit das gefährliche linksseitige Radfahren gefördert wird.

Am 22. Oktober 2010 wurde die Dorfstraße zwischen Kahlhorststraße und dem Bahnübergang offiziell zur Fahrradstraße. Damit ist sie zwar die dritte Fahrradstraße, aber erst die 1. wirklich befahrbare mit schönem neuen glatten Asphalt (im Gegensatz zum Kopfsteinpflaster in der Altstadt und der Wallstraße).

Damit wird sie der Bedeutung als Verbindung für ca. 1000 Radfahrer täglich in den Hochschulstadtteil, zur Fachhochschule und Universität, aber auch zu den anliegenden Schulen, Kindergärten und Sportvereinen gerecht.

Auch die Anwohner, die in den Planungsprozess mit der "St.-Jürgen-Runde" stark eingebunden waren, können sich über die neue gestalteten Randbereiche freuen.

Dorfstraße Lübeck, OpenStreetMap

Dorfstraße Lübeck, Eröffnungsrede

Engagement:

 

Wir nehmen Ihre Anregungen auf und leiten sie an die zuständigen Stellen bei der Hansestadt Lübeck weiter.            

Alle zwei Jahre veranstalten wir gemeinsam mit dem Jugendherbergswerk die Lübecker Radreise- und Wandermesse TRAUMPFADE. Die nächste Messe findet im Jahr 2012 statt.


Anlässlich der Radreise- und Wandermesse TRAUMPFADE Ende März diesen Jahres hat der ADFC Lübeck Besucher nach dem Fahrradklima in Lübeck befragt. Grundlage waren Fragen, die im Jahr 2005 vom ADFC Bundesverband gestellt wurden. Die Ergebnisse können sie hier lesen, Erläuterungen können der Presseerklärung entnommen werden.

 

In den dazwischen liegenden Jahren veranstalten wir den Lübecker Fahrradfrühling. Der Aktionszeitraum ist immer zwischen Ende April und Mitte Mai.
Bilder vom Fahrradfrühling 2009 gibt es hier zu sehen.

Wir nehmen die Interessen am Runden Tisch Radverkehr der Hansestadt Lübeck wahr.

Eine Woche bevor die Polizei wieder ihre kostenpflichtigen Kontrollen durchführt, hat der ADFC-Kreisverband Lübeck eine Fahrrad-Beleuchtungsaktion unter dem Motto „Hier wird’s gecheckt“ veranstaltet.

Gerade jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, gut gesehen zu werden. Die großen Fortschritte bei der Lichttechnik vom Nabendynamo über LED-Scheinwerfer bis zur zweiadrigen Verkabelung haben es den Radfahrern dabei schon viel einfacher gemacht. Trotzdem weisen viele Fahrräder noch Mängel auf. Einige konnten am ADFC-Stand durch die Mithilfe der zwei Fahrrad-Mechaniker-Auszubildenden von der Vorwerker Diakonie sofort behoben werden.

Bei schlecht funktionierender Beleuchtung, wie z.B. durchrutschenden Dynamos und schwachen Glühlampen-Scheinwerfern haben die ADFC-Aktiven über den aktuellen Stand der Technik informiert. Manchmal fehlte aber trotz Hightech-Lichtanlage das Wissen über die von der StVO geforderte Ausstattung mit Reflektoren (z.B. weißer Reflektor vorn und 2 rote hinten). Dann half der Info-Flyer des ADFC weiter, den es hier zum Download gibt: http://www.adfc.de/Technik/Beleuchtung/ADFC-Beleuchtungschecks/Check-Heft-Fahrradbeleuchtung/Check-Heft-Fahrradbeleuchtung

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