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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Wir wollen, dass noch mehr Menschen in Lübeck regelmäßig Rad fahren, weil dies der Umwelt, der Allgemeinheit, und vor allem ihnen selbst nützt. Dies setzt gute Bedingungen für das Rad fahren voraus, und darüber stehen wir mit den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in einem konstruktiven und kritischen Dialog. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung von Ihnen, was gut ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und leiten Ihre Wünsche und Beschwerden an die zuständigen Stellen weiter.

In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden. Dieses Programm informiert Sie auch über weitere Veranstaltungen und Serviceangebote.

Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Schon während einer Podiumsdiskussion im April 2009 zum Thema Radtourismus in Lübeck forderte der Lübecker ADFC Vorsitzende Carsten Kramer einen Lückenschluss der beiden großen auf Lübeck zuführenden Radfernwege "Ostseeküsten-Radweg" und "Alte Salzstraße". Gestern nun ist der Öffentlichkeit der um rund 20 Kilometer verlängerte Radfernweg "Alte Salzstraße" im Rahmen einer Erstbefahrung" vorgestellt worden. Die gute Nachricht für alle Tourenradler und Radwanderer: Der entlang des Elbe-Lübeck-Kanals verlaufende Radfernweg "Alte Salzstraße" reicht jetzt auf einer neu ausgeschilderten ca. 20 km langen Strecke westlich der Trave bis zum Ostseeküsten-Radweg in Travemünde. Damit wird eine lange bestehende Netzlücke im landesweiten Radverkehrsnetz Schleswig- Holstein geschlossen. Die Verlängerung ist Teil eines mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)geförderten Projektes zur Ausweisung regionaler Radrouten in Lübeck. Vom bisherigen Endpunkt des Radfernweges am Lübecker Holstentorplatz führt die Radroute auf straßenbegleitenden Radwegen hafennah zur Teerhofsinsel, nach Dänischburg und durch den Waldhusener Forst nach Pöppendorf. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer auf verkehrsarmen Asphaltstraßen und Radwegen bis zur Priwallfähre in Travemünde, wo der Anschluss an den Ostseeküsten-Radweg erfolgt. Die beschilderte Route vermittelt den Radwanderern vielfältige Landschafts- und Natureriebnisse. Im Waldhusener Forst lädt der archäologische Pfad zu Entdeckungen ein. Travemünde schließlich bietet nicht nur Strand leben, sondern auch zahlreiche maritime Attraktionen wie die Skandinavienfähren, die "Passat", den alten Leuchtturm, den Fischereihafen und die "WindArt". Rechtzeitig zur Verlängerung des Radfernweges auf jetzt 120 km ist beim Bielefelder Verlag ein neuer Radausflugsführer erschienen, in dem die Gesamtstrecke der "Alten Salzstraße" detailliert beschrieben ist und in der sich auch Hinweise auf die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand finden. Praktisch ist nicht nur der Maßstab (1 :50.000), sondern auch die wetterfeste Laminierung. In den nächsten Wochen nimmt die Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtgrün und Verkehr, noch bauliche Maßnahmen zur Vereinfachung der Radverkehrsführung (im Bereich Willy- Brandt-Allee) und zur Verbesserung des Fahrkomforts (Sanierung der Fahrbahndecke am Waldhusener Weg) vor. Diese sollen spätestens Ende Oktober 2013 abgeschlossen sein, erklärt Lübecks Fahrradbeauftragte Hans-Walter Fechtel

Was lange währt, wird endlich gut!

Neue Radwegweiser jetzt auch auf Strecken zur Lübecker Altstadt

 

Montage der Schilder hat begonnen

Nach den Ortsteilverbindungen in Travemünde und Urnqebunq schildert die Hansestadt Lübeck jetzt auch die Regionalradrouten zur Lübecker Altstadt mit Radwegweisern aus. An 179 Standorten zeigen die neuen grünen Tafeln ortsunkundigen Radlerlnnen,wie man auf sicheren und schnellen Strecken von Ratzeburg, Reinfeld. Bad Schwartau/ Timmendorfer Strand, Kücknitz und Travemünde aus in die und durch die Lübecker Altstadt kommt.

Die jetzt zur Beschilderung anstehende Streckenlänge beträgt ca. 45 km. Insgesamt kommen 314 Zielwegweiser und ca. 100 Zwischenwegweiser zum Einsatz, die an allen wichtigen Verzweigungspunkten den Radierinnen Richtung und Entfernungen zu den jeweiligen Nah und Fernzielen anzeigen.

Die Maßnahmen basieren auf dem bereits im Jahr 2004 erstellten "Wegweisungskonzept der HL für den Alltags- und Freizeitradverkehr" , welches nun schrittweise weiter umgesetzt wird. Damit soll insbesondere auch der touristische Radverkehr gefördert werden. Format, Farbgebung und die Gestaltung der Wegweiser und die Ausschilderung folgen strikt dem Erlass .Radverkehrsweqweisunq in Schleswig-Holstein" vom 01.10. 2011. Die Montage erfolgt größtenteils an vorhandenen Pfosten und Masten am Straßenrand. Die Kosten in Höhe von ca. 50 TEUR werden zu 50 % vom Land S-H aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Montage der Radwegweiser wird voraussichtlich Mitte September abgeschlossen sein. Der Lübecker Fahrradbeauftragte Hans-Walter Fechtel: " Radwegweiser gehören heute bundesweit zur Grundausstattung der touristischen Radverkehrsinfrastruktur. Den Lübeckerlnnen und den Radtouristen steht dann ein einheitliches Wegweisungssystem zur Verfügung, wie es auch in den Nachbarkreisen Ostholstein, Stormarn, Bad Segeberg, Nordwest-Mecklenburg und im Herzogtum Lauenburg bereits seit längerem realisiert ist. "

Bericht auch auf HL-live

In Kooperation mit dem ADFC Lübeck bieten die Stadtwerke Lübeck am So.01.09.2013 eine Radtour zu ihren Stromerzeugungsanlagen an.

Start: Am 1. September 2013 , um 10 Uhr am Pförtnerhäuschen der Stadtwerke Lübeck, Moislinger Allee 9

Die Tour: Wasserkraft Mühlenteich – Naturschutzgebiet

Schellbruch – Mühlbachtal – Solaranlagen

Trave-Gymnasium – Windenergieanlage Pöppendorf

– Alte Vogtei Travemünde

Gegen 14.30 Uhr erreichen wir unser Ziel. Dort lassen Sie nach der Tour den Tag bei Snacks und erfrischenden Getränken ausklingen. Danach bieten wir eine geführte Rückfahrt an (Fahrtzeit ca. 2 Stunden). Alternativ können Sie die Rückreise auch eigenständig antreten – per Bahn oder mit dem Rad.

Bitte bedenken Sie: Die Teilnahme erfolgt nur mit eigenem Rad und auf eigene Gefahr. Die Stadtwerke Lübeck und der ADFC übernehmen keine Haftung.

Wir freuen uns auf Ihre verbindliche Anmeldung auf www.sw-luebeck.de Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Stadtwerke Lübeck GmbH

Simone Steputat

Telefon: (0451) 8 88 - 11 38

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Lübecker Bauverwaltung hat einen Masterplan erstellt, um die maroden Straßen der klammen Hansestadt Lübeck zwischen 2014 und 2018 zu sanieren, Kosten 45 Millionen EUR. Allerdings fällt auf, dass im Plan nur von Straßen die Rede ist. Hier stellt sich die Frage: Was geschieht mit der nicht weniger maroden Radverkehrsinfrastruktur an vielen dieser Straßen? Beinhaltet die Planung eine Sanierung und Anpassung an die gültigen Vorgaben von StVO und ERA 2010? Oder bleibt der wachsende Radverkehr mal wieder auf der Strecke?
Im Bericht „Fahrradfreundliches Lübeck“ des Lübecker Fahrradbeauftragten ist ein Maßnahmenkatalog zur Sanierung der Radverkehrsinfrastruktur bis zum Jahr 2020 aufgeführt, Kosten mehr als 12 Millionen EUR.
Aus Sicht des ADFC Lübeck ist eine Koordination beider Maßnahmenkataloge zwingend geboten, um Kosten zu sparen und um einen Straßenabschnitt baulich nur einmal anzufassen.
Da die neugewählte Lübecker Bürgerschaft noch in diesem Jahr über den Plan der Bauverwaltung entscheiden soll, hat der ADFC eine entsprechende Stellungnahme an den Bauausschuss der Bürgerschaft geschickt.

Nach Meinung der Lübecker Radverkehrslobby hätte der westliche Radweg gegenüber des Buniamshofs gleich zusammen mit der Fahrbahn saniert werden müssen. Der Radweg befindet sich in desolatem Zustand. Ähnlich wie in der Roeckstraße haben auch hier Baumwurzeln den Radweg aufgebrochen und machen eine Sanierung sehr aufwändig und wahrscheinlich sogar unmöglich. "Wenn man vom Fußgängerüberweg Richtung Süden schaut, ist die Lösung des Problems sofort offensichtlich", meint Martin Brüning vom ADFC. Er schlägt vor, einfach Parkstreifen und Radweg zu tauschen. Die Sanierung mit ordentlichem Unterbau wäre dann ohne wesentliche Mehrkosten zusammen mit der Fahrbahn möglich. Das keiner in der Verwaltung daran gedacht hat, zeigt, dass die beteiligten Abteilung nicht in der Lage sind, über den Bordstein hinauszudenken. Eine übergeordnete Straßenbauplanung zur Koordinierung aller Baumaßnahmen ist in der Hansestadt überfällig. Der ADFC machte die Verwaltung schon in der letzten Woche auf ihren Fehler aufmerksam, aber es gibt dort keine Bestrebungen, ihn zu korrigieren. Dabei wäre es in diesem Fall relativ einfach, weil sich dieser Straßenabschnitt komplett im städtischen Besitz befindet und das Land bei den Entscheidungen nicht beteiligt werden müsste - Fördergelder gibt es hier ohnehin nicht. So aber wird die nachträgliche Sanierung des Radwegs, die für dieses oder nächstes Jahr geplant ist, unnötig erschwert und verteuert und vielleicht sogar unmöglich. Vielleicht können die Radfahrer dann ja wegen der Unzumutbarkeit (VwV-StVO*) des Radwegs mit den Kfz zusammen auf der schönen neuen Fahrbahn fahren.

*Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung zu §2 Absatz 4 Satz 2 StVO - Radwegebenutzungspflicht: Voraussetzung für die Benutzungspflicht ist, dass die Benutzung des Radweges nach der Beschaffenheit und dem Zustand zumutbar ist"

Radtouren und mehr

Der Radgeber wird jährlich vom ADFC Lübeck herausgegeben und vereint die Liste der ADFC-Touren mit den für Radfahrerinnen und Radfahrer nützlichen Hinweisen.

Nach der Lektüre ist bekannt, bei welchem Fahrradhändler eine Codierung durchgeführt werden kann, wo die Räder geliehen werden können, die man für die auswärtigen Gäste benötigt oder auch, wer die richtigen Ansprechpartner in der Stadtverwaltung sind.

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