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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Wir wollen, dass noch mehr Menschen in Lübeck regelmäßig Rad fahren, weil dies der Umwelt, der Allgemeinheit, und vor allem ihnen selbst nützt. Dies setzt gute Bedingungen für das Rad fahren voraus, und darüber stehen wir mit den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in einem konstruktiven und kritischen Dialog. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung von Ihnen, was gut ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und leiten Ihre Wünsche und Beschwerden an die zuständigen Stellen weiter.

In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden. Dieses Programm informiert Sie auch über weitere Veranstaltungen und Serviceangebote.

Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Vortrag Prof. Heiner Monheim am 26. November 2014, 18.30 Uhr:

Wem gehört die Stadt?

 

Weniger Autos – mehr Lebensqualität!

 

Ort: Gemeindesaal von St. Martin, Kastanienallee 15c

Die Initiative „Spurwechsel Ratzeburger Allee“ lädt ein zum Vortrag mit anschließender Diskussion über Vorschläge zur möglichen Umgestaltung der ehemaligen B207 zwischen Bahnübergang und Mühlentorteller. Im Mittelpunkt steht dabei die Fragestellung:

„Eine faire Verteilung des Straßenraumes – wie geht das? Haben Autopendler immer Vorrang, oder wie können die (gleich)berechtigten Interessen von Anwohnern, Fußgängern und Radfahrern zur Geltung kommen?“

Der Verkehrswissenschaftler und Raumplaner Heiner Monheim, Verfasser des Standardwerkes „Straßen für alle“, berichtet über bewährte Strategien zur Förderung des Radverkehrs und des Umweltverbundes aus Fußverkehr, Radverkehr, öffentlichem Verkehr und Car Sharing sowie  über gelungene Beispiele aus dem In- und Ausland zur stadtgerechten Umgestaltung von Hauptverkehrsstraßen sowie über Erfahrungen mit der flächenhaften Verkehrsberuhigung in historischen Stadtkernen und Gründerzeitvierteln.

Im Anschluss stellt die Initiative ihre Überlegungen zur Umgestaltung der Ratzeburger Allee zur Diskussion. Gerne nehmen wir Ideen und Anregungen von Betroffenen entgegen.

 

Die Initiative „Spurwechsel“ wurde gegründet von der „AG Mobilität“ im Rahmen der Zukunfts­werkstatt „Mobil in Lübeck 2030“ und wird unterstützt von ADFC, VCD, Fachhochschule Lübeck, Lübecker Bauverein, den Studentenverwaltungen der Fachhochschule und Universität, der St. Jürgen Runde sowie StattAuto.

Am 26.September fand die Jahreshauptversammlung des ADFC Lübeck statt.Auf der Tagungsordnung standen auch Neuwahlen für den Vorstand. Carsten Kramer, seit 2006 Vorsitzender in Lübeck, hatte schon vor zwei Jahren angekündigt, nur noch für eine Periode zur Verfügung zu stehen. Als sein Nachfolger im Amt des Vorsitzenden wurde Rolf Hagen gewählt, bisher stellvertretender Vorsitzender. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Ingo Sievers. Als Schatzmeisterin wurde Katja Brüning bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die bisherigen Beisitzer Martin Brüning und Frieder Lehmann. Neu hinzugekommen als Beisitzer sind Ute Möschl und Eckart Wobig.

Von links nach rechts: Ingo Sievers,Katja Brüning, Rolf Hagen, Martin Brüning, Frieder Lehmann, Ute Möschl, Eckart Wobig

Zur Auftaktveranstaltung der Initiative "Spurwechsel" am 19.September kamen mehr als 80 Radlerinnen und Radler zum Haupteingang der UNI Klinik an der Ratzeburger Allee.  Nach der Vorstellung des Projektes durch die Initiatoren wurde im Verband auf einer Fahrspur der Ratzeburger Allee bis zum Mühlentorteller und zurück geradelt. Auch die lokale Presse war eingeladen und berichtete über die Veranstaltung - HL-live vom 19.September -. Als nächstes ist ein Infostand auf dem Brink geplant und die Initiatoren hoffen, dass bis zum Jahresende 5000 Unterstützerunterschriften erreicht werden.

Die für den Herbst 2014 vorgesehene Fertigstellung der B207 neu bis hinter Pogeez eröffnet Spielräume und Chancen für eine Neugestaltung der Ratzeburger Allee. Noch rollt der Autoverkehr vierspurig vom Bahnübergang bis kurz vor den Mühlentorteller und zerschneidet den Stadtteil St. Jürgen. Den Anforderungen des stetig wachsenden Radverkehrs von Schülern, Studenten und Berufstätigen ist die Ratzeburger Allee jedoch längst nicht mehr gewachsen. Insbesondere stadteinwärts ist der Fahrradweg in einem miserablen Zustand.

Die Initiative „Spurwechsel“ will dies jetzt ändern. Sie fordert Radfahrstreifen auf der Fahrbahn nach dem Vorbild Kanalstraße und Untertrave. Der Radverkehr kann so wesentlich sicherer und komfortabler geführt werden. Die von Lärm und Abgasen geplagten Anwohner profitieren von der Verkehrsberuhigung. Die Chance für einen stadtgerechten Umbau des Straßenraumes muss jetzt zügig genutzt werden, damit der Durchgangsverkehr auch wirklich spürbar auf die B207 neu verlagert wird.

Um der Forderung Nachruck zu verleihen, sammelt die Initative bis Ende November 2014 Unterschriften. Listen liegen in mehreren Geschäften an der Ratzeburger Allee aus oder im Internet unter www.facebook.com/radstreifenratzeburgerallee

Das Projekt „Spurwechsel“ ist eine Initiative der „AG Mobilität“ im Rahmen der Zukunfts-werkstatt „Mobil in Lübeck 2030“. Offizielle Unterstützer sind:

ADFC, Fachhochschule Lübeck, Lübecker Bauverein, die Studentenverwaltungen von Fach-hochschule und Universität, St. Jürgen Runde, StattAuto.

Interessierte Radfahrer, Anwohner und Betroffene sind willkommen zu einer Auftaktaktion am 19. September um 17 Uhr am Taxiparkplatz vor dem Haupteingang zur Universitätsklinik.

 

Der Flyer "Spurwechsel jetzt" enthält weitere Informationen.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Flyer Ratze_29.08.2014.pdf)Flyer Ratze_29.08.2014.pdf[ ]2773 kB

Heute war auf HL- live zu lesen, dass der Bauausschussvorsitzende der Lübecker Bürgerschaft, Christofpher Lötsch, den Vorschlag der Verwaltung ablehnt, vorgesehene Mittel für den Erhalt und den Ausbau von Radwegen zur Sanierung der Schule in Steinrade zu verwenden.

Es wäre auch ein Unding, angesichts der vielen maroden und zum Teil unzumutbaren benutzungspflichtigen Radwege in Lübeck, das ohnehin schon knapp bemessene Budget 2014 für die Radwegeerhaltung und Erneuerung in Höhe von 400T EUR zu kürzen oder gar ganz umzuschichten.

Eine gute und sichere Radverkehrsinfrastruktur ist unabdingbar zur Förderung des Radverkehrs und zur ernsthaften Umsetzung des Konzepts „Fahrradfreundliches Lübeck“.

Wie einem Bericht der Lübecker Nachrichten vom 30. März zu entnehmen ist, stellt die Polizei die Ausweisung der Dorfstraße als Fahrradstraße infrage. Im Oktober 2010 wurde die Dorfstraße versuchsweise als Fahrradstraße etabliert. Versuchsweise nur deshalb, weil auf einer Teilstrecke eine Buslinie verläuft. Zwischen Bus – und Radverkehr hat es aber keine Probleme gegeben. Die Unfallstatistik belegt, dass es von 2008 bis zum Oktober 2010 (33 Monate) zu 4 Unfällen zwischen Radfahrenden und Autos kam. Von Oktober 2010 bis Ende 2013 (39Monate)wurden 18 Unfälle registriert. Unfallschwerpunkte sind die Kreuzungen Dorfstr. – Kalkbrennerstraße und Dorfstr. – Billrothstraße.

Die Kalkbrennerstraße Und die Billrothstraße werden auch gerne als Schleichweg zwischen Kronsforder Allee und Mönkofer Weg genutzt. Von Oktober 2010 bis jetzt hat sich die tägliche Zahl Radfahrender auf der Dorfstraße von 226 auf 1095 erhöht, also eine Vervierfachung. Wie sich die Anzahl der täglichen Kfz Nutzer im genannten Zeitraum an den betroffenen Kreuzungen verändert hat, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Unter Maßgabe dieser Zahlen hätten sich deutlich mehr als 18 Unfälle ereignen können, nämlich 23. (4 * 39 / 33 * 1095 / 226). Hier wird versucht mit absoluten Zahlen eine Gefährlichkeit herbeizureden, tatsächlich ist es sicherer geworden.Festzustellen ist auch, dass 3 Unfälle mit der Einführung der Fahrradstraße nichts zu tun haben, da der Unfallort außerhalb der Fahrradstraße (südlich der Bahnschienen) liegt. Ein Unfall an der Einmündung Weidenweg wäre auch bei einer Regelung „rechts vor links“ passiert, da der beteiligte PKW-Führer linksseitig fuhr. Alle anderen Unfälle sind auf den Schleichwegen durch das Wohnquartier geschehen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen schlägt der ADFC vor,  dass an den Einmündungen Kalkbrennerstraße und Billrothstraße ein Stopp-Schild (Zeichen 206) mit einer Haltelinie angebracht wird. Sollte dies nicht zu dem gewünschten Erfolg führen, sollte eine Aufpflasterung an diesen Stellen erfolgen .Die Argumentation, dass das gesamte Quartier eine Tempo 30-Zone ist, in der allgemein die Regel rechts vor links gilt und die Autofahrer mit einer Vorfahrt achten Regelung überfordert sind, ist nicht nachvollziehbar.

Das Ergebnis einer kritischen Auseinandersetzung mit den Unfallzahlen zeigt, dass hier von interessierter Seite versucht wird, mit absoluten, nicht vergleichbaren Zahlen die Förderung des Radverkehrs zu verhindern.

Lübecks einzige echte Fahrradstraße muss bleiben, alles andere wäre eine fahrradfeindliche Entscheidung.

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