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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Wir wollen, dass noch mehr Menschen in Lübeck regelmäßig Rad fahren, weil dies der Umwelt, der Allgemeinheit, und vor allem ihnen selbst nützt. Dies setzt gute Bedingungen für das Rad fahren voraus, und darüber stehen wir mit den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in einem konstruktiven und kritischen Dialog. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung von Ihnen, was gut ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und leiten Ihre Wünsche und Beschwerden an die zuständigen Stellen weiter.

In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden. Dieses Programm informiert Sie auch über weitere Veranstaltungen und Serviceangebote.

Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Lübeck mit nur mittelmäßigen Noten

 

Beim am 19.Februar in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Lübeck erneut nur im Mittelfeld auf Platz 24  der fahrradfreundlichsten Städte seiner Größe. 749 Lübecker hatten an der bundesweiten Befragung teilgenommen. Am unzufriedensten sind Lübecks Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem mit der Oberfläche der Radwege, der Führung an Baustellen und der Fahrraddiebstahlskriminalität. Am besten bewertet  wurden die Erreichbarkeit der Innenstadt, alle fahren Fahrrad, egal ob jung oder alt  und die zügige Erreichbarkeit von Zielen mit dem Rad.

 

 

Der Lübecker ADFC-Vorsitzende Rolf Hagen sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität in einer Stadt – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Lübecker auf dem Rad nicht wohler fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt für andere Städte, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit kleineren Maßnahmen ließe sich die Situation deutlich verbessern, z.B. durch Abmarkierung von Schutzstreifen und Fahrradstreifen an geeigneten Straßen/ radfahrerfreundliche Lösungen an Baustellen/ Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht/ für Radfahrer geöffnete Einbahnstraßen / mehr Tempo-30-Zonen / besseren Winterdienst für Radwege. Wenn Lübeck will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen,  damit etwas Gutes für ihre Gesundheit tun und zudem die Stadt vom automobilen Individualverkehr entlasten, dann muss mehr getan werden als nur von Radverkehrsförderung zu reden. Dazu gehört auch die zügige Umsetzung geplanter Maßnahmen für den Radverkehr. Der ADFC steht mit Fachwissen als Dialogpartner bereit.

Lübeck  liegt bundesweit auf Platz 24 von 39 Teilnehmerstädten in der Kategorie der Städte über 200 000 Einwohner, im Landesvergleich der kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein auf Platz 3.

Gegenüber dem letzten Test im Jahr 2012 hat sich Lübeck nur minimal verbessert. Im Durchschnitt geben die Lübecker die Note ausreichend für die Fahrradfreundlichkeit. Bei den Kommentaren im Freitext überwiegt die Kritik am miserablen Zustand der Radwege. Mehrere Teilnehmer merkten kritisch an, dass es zu viele, zu schmale benutzungspflichtige 2Ri-Radwege gibt. Allgemein herrscht die Meinung vor, in Lübeck wird zu wenig für die Radverkehrsinfrastruktur getan.

Über 100.000 Teilnehmer bundesweit

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2014 zum sechsten Mal durchgeführt. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans. Über 100.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem letzten Test im Jahr 2012. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück. Die bundesweiten Ergebnisse wurden am 19.Februar in Berlin vorgestellt.

 

Die Veranstaltung der Initiative “Spurwechsel jetzt“  am 26.11. in der St. Martin Gemeinde (herzlichen Dank an das Team um Pastor Heiko v. Kiedrowski!) war mit über 60 Teilnehmern sehr gut besucht!
Heiner Monheim hat auf sehr anschauliche Weise Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Ratzeburger Allee auch mit begrenzten finanziellen Mitteln fahrrad - und fußgängerfreundlicher gestaltet werden kann, ohne dass der Kfz-Verkehr zusammenbricht (z.B. durch schmalere Fahrspuren + Radstreifen). Gleichzeitig kann der für die Anwohner sehr störende Lärm etwas gedämpft werden, nicht zuletzt durch eine großzügige Begrünung, welche die Bezeichnung als "Allee" wieder rechtfertigen würde!
Das Publikum hat viele Fragen gestellt und fleißig diskutiert. Natürlich gab es auch einige kritische Stimmen von Autobewegten, die sich um den Verkehrsfluss sorgten und den Radfahrern nicht so viel mehr Platz einräumen wollten.
Heiner Monheim stellte klar, dass aus seiner Sicht die Hansestadt Lübeck verkehrstechnisch in der Vergangenheit stecken geblieben ist und sich zu wenig um eine gerechte Verteilung des Straßenraumes im Sinne einer gleichberechtigten Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmer bemüht hat. Mit den autofixierten Rezepten der vergangenen Jahrzehnte kann unsere künftige Mobilität angesichts der Herausforderungen durch den Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenverbrauch etc., aber auch der Verkehrssicherheit und des demografischen Wandels nicht angemessen gestaltet werden!
Die Veranstaltung war hoffentlich nur der Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen, auch mit den verantwortlichen Entscheidungsträgern.

Vortrag Prof. Heiner Monheim am 26. November 2014, 18.30 Uhr:

Wem gehört die Stadt?

 

Weniger Autos – mehr Lebensqualität!

 

Ort: Gemeindesaal von St. Martin, Kastanienallee 15c

Die Initiative „Spurwechsel Ratzeburger Allee“ lädt ein zum Vortrag mit anschließender Diskussion über Vorschläge zur möglichen Umgestaltung der ehemaligen B207 zwischen Bahnübergang und Mühlentorteller. Im Mittelpunkt steht dabei die Fragestellung:

„Eine faire Verteilung des Straßenraumes – wie geht das? Haben Autopendler immer Vorrang, oder wie können die (gleich)berechtigten Interessen von Anwohnern, Fußgängern und Radfahrern zur Geltung kommen?“

Der Verkehrswissenschaftler und Raumplaner Heiner Monheim, Verfasser des Standardwerkes „Straßen für alle“, berichtet über bewährte Strategien zur Förderung des Radverkehrs und des Umweltverbundes aus Fußverkehr, Radverkehr, öffentlichem Verkehr und Car Sharing sowie  über gelungene Beispiele aus dem In- und Ausland zur stadtgerechten Umgestaltung von Hauptverkehrsstraßen sowie über Erfahrungen mit der flächenhaften Verkehrsberuhigung in historischen Stadtkernen und Gründerzeitvierteln.

Im Anschluss stellt die Initiative ihre Überlegungen zur Umgestaltung der Ratzeburger Allee zur Diskussion. Gerne nehmen wir Ideen und Anregungen von Betroffenen entgegen.

 

Die Initiative „Spurwechsel“ wurde gegründet von der „AG Mobilität“ im Rahmen der Zukunfts­werkstatt „Mobil in Lübeck 2030“ und wird unterstützt von ADFC, VCD, Fachhochschule Lübeck, Lübecker Bauverein, den Studentenverwaltungen der Fachhochschule und Universität, der St. Jürgen Runde sowie StattAuto.

Am 26.September fand die Jahreshauptversammlung des ADFC Lübeck statt.Auf der Tagungsordnung standen auch Neuwahlen für den Vorstand. Carsten Kramer, seit 2006 Vorsitzender in Lübeck, hatte schon vor zwei Jahren angekündigt, nur noch für eine Periode zur Verfügung zu stehen. Als sein Nachfolger im Amt des Vorsitzenden wurde Rolf Hagen gewählt, bisher stellvertretender Vorsitzender. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Ingo Sievers. Als Schatzmeisterin wurde Katja Brüning bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die bisherigen Beisitzer Martin Brüning und Frieder Lehmann. Neu hinzugekommen als Beisitzer sind Ute Möschl und Eckart Wobig.

Von links nach rechts: Ingo Sievers,Katja Brüning, Rolf Hagen, Martin Brüning, Frieder Lehmann, Ute Möschl, Eckart Wobig

Zur Auftaktveranstaltung der Initiative "Spurwechsel" am 19.September kamen mehr als 80 Radlerinnen und Radler zum Haupteingang der UNI Klinik an der Ratzeburger Allee.  Nach der Vorstellung des Projektes durch die Initiatoren wurde im Verband auf einer Fahrspur der Ratzeburger Allee bis zum Mühlentorteller und zurück geradelt. Auch die lokale Presse war eingeladen und berichtete über die Veranstaltung - HL-live vom 19.September -. Als nächstes ist ein Infostand auf dem Brink geplant und die Initiatoren hoffen, dass bis zum Jahresende 5000 Unterstützerunterschriften erreicht werden.

Die für den Herbst 2014 vorgesehene Fertigstellung der B207 neu bis hinter Pogeez eröffnet Spielräume und Chancen für eine Neugestaltung der Ratzeburger Allee. Noch rollt der Autoverkehr vierspurig vom Bahnübergang bis kurz vor den Mühlentorteller und zerschneidet den Stadtteil St. Jürgen. Den Anforderungen des stetig wachsenden Radverkehrs von Schülern, Studenten und Berufstätigen ist die Ratzeburger Allee jedoch längst nicht mehr gewachsen. Insbesondere stadteinwärts ist der Fahrradweg in einem miserablen Zustand.

Die Initiative „Spurwechsel“ will dies jetzt ändern. Sie fordert Radfahrstreifen auf der Fahrbahn nach dem Vorbild Kanalstraße und Untertrave. Der Radverkehr kann so wesentlich sicherer und komfortabler geführt werden. Die von Lärm und Abgasen geplagten Anwohner profitieren von der Verkehrsberuhigung. Die Chance für einen stadtgerechten Umbau des Straßenraumes muss jetzt zügig genutzt werden, damit der Durchgangsverkehr auch wirklich spürbar auf die B207 neu verlagert wird.

Um der Forderung Nachruck zu verleihen, sammelt die Initative bis Ende November 2014 Unterschriften. Listen liegen in mehreren Geschäften an der Ratzeburger Allee aus oder im Internet unter www.facebook.com/radstreifenratzeburgerallee

Das Projekt „Spurwechsel“ ist eine Initiative der „AG Mobilität“ im Rahmen der Zukunfts-werkstatt „Mobil in Lübeck 2030“. Offizielle Unterstützer sind:

ADFC, Fachhochschule Lübeck, Lübecker Bauverein, die Studentenverwaltungen von Fach-hochschule und Universität, St. Jürgen Runde, StattAuto.

Interessierte Radfahrer, Anwohner und Betroffene sind willkommen zu einer Auftaktaktion am 19. September um 17 Uhr am Taxiparkplatz vor dem Haupteingang zur Universitätsklinik.

 

Der Flyer "Spurwechsel jetzt" enthält weitere Informationen.

Anhänge:
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