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Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Wohn- und Gewerbegebiete bzw. Stadtzentren miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleibenden Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit (Unter- und Überführungen), grüne Wellen, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere Radwegbreiten erreicht wird.
Nach niederländischem oder Kopenhagener Vorbild werden hohe Ansprüche an die Qualität gestellt. Breiten von über 4 Metern und möglichst kreuzungsarme Führung sind Standard

Radschnellwege

Aktuell hat die Hansestadt Lübeck eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg von Bad Schwartau über die Innenstadt nach Groß Grönau in Auftrag gegeben. Zur Untersuchung der Trassenführung wurde die Strecke in zwei Korridore unterteilt: Der erste Abschnitt verbindet Bad Schwartau mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt. Der zweite Abschnitt führt von der Innenstadt weiter Richtung Hochschulstadtteil oder Groß Grönau. In der Innenstadt verteilen sich die Verkehre auf das vorhandene Radverkehrsnetz.
Ziel ist es, die Attraktivität des Radverkehrs weiter zu steigern. Die Machbarkeitsstudie soll wichtige planerische Grundlagen für die spätere Realisierung neuer und nachhaltiger Mobilitätsangebote für Pendler in Lübeck liefern. Die Metropolregion Hamburg unterstützt die Untersuchung der Umsetzbarkeit von insgesamt acht Radschnellwegen in der Metropolregion mit knapp einer Millionen Euro.

Der ADFC Lübeck hat mehrere mögliche Routen auf dieser Strecke untersucht. Für die Bewertung der alternativen Streckenabschnitte haben wir die Fahrzeit (beeinflusst u.a. durch die Streckenlänge und die Art und Anzahl Kreuzungen), die Erschließungsqualität (Nähe zu Wohnungen, Ausbildungs-, Arbeits- und Einkaufsstätten) sowie die Verkehrsbelastung (Kfz) bewertet. Die Routenvorschläge und die Bewertungen sind im Anhang einzusehen.

Darüber hinaus hat der ADFC eine Nutzen-Kosten-Bewertung des geplanten Radschnellwegs erarbeitet. Diese Bewertung belegt eindrucksvoll, dass der Nutzen dieses Radschnellwegs die zur Herstellung und Unterhaltung des Weges anfallenden Kosten in außergewöhnlich kurzer Zeit übertrifft und in der Folgezeit eine beträchtliche Kostenentlastung für die Stadt Lübeck und ihre Bürger bietet. Auch dieses Dokument kann im Anhang eingesehen und von dort heruntergeladen werden.

 

 
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