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Liebe Freunde, und Unterstützer des Projekts „Velo for Welcome“. Seit knapp 3 Monaten betreibt der ADFC Kreisverband Lübeck jetzt die Fahrradwerkstatt am Kolberger Platz. Zum Glück haben wir Werkstatträume gefunden, die groß genug sind, dass dort 4 bis 6 Flüchtlinge und zwei deutsche Helfer gleichzeitig arbeiten können. Die Nachfrage zur Teilnahme an unserem Projekt ist auf großes Interesse gestoßen. Dank der Spendenbereitschaft der Lübecker Bürgerinnen und Bürger, die uns alte Gebrauchträder zur Verfügung stellen, mangelt es auch nicht an Material. Aber was uns fehlt, sind freiwillige Helfer, die gemeinsam mit den Flüchtlingen an den Fahrrädern schrauben. Deshalb starte ich hier einen Aufruf zur Mithilfe an unserem Projekt. Wo brauchen wir Helferinnen und Helfer und was kann der Einzelne, wenn er helfen möchte, denn tun? Genau das will ich hier kurz beschreiben:

Für das Büro suchen wir noch einen Mann oder eine Frau, der oder die als Vertreter des Projektleiters Aufgaben hat, wie z.B. die hier aufgelisteten:

• Auf- und Abschließen der Räume zu Beginn und am Ende der Öffnungszeiten.
• Den Terminkalender aktualisieren.
• Karteikarten für die Projektteilnehmer anlegen und führen.
• Mit Flüchtlingen, die bei uns mitmachen wollen, Beratungsgespräche führen. Dabei werden     sie von Dolmetschern aus den Reihen der Flüchtlinge unterstützt.
• Übergabeprotokolle bei der Auslieferung von Fahrrädern anfertigen.
• Besuchern unser Projekt erklären und ggf. Fahrradspenden entgegen nehmen.

Für die Werkstatt
suchen wir freiwillige Helferinnen oder Helfer, die über einfache Grundkenntnisse in der Fahrradtechnik verfügen.
• Wichtiger als die technischen Fähigkeiten ist die Kommunikationsfähigkeit. Wir wollen uns mit den Flüchtlingen unterhalten, damit sie ihre Deutschkenntnisse vertiefen.
• Die Helferinnen und Helfer sichten die gespendeten Fahrräder, stellen die Mängel fest und beseitigen diese gemeinsam mit den Flüchtlingen.
• Pflege- und Wartungsarbeiten werden ebenfalls gemeinsam durchgeführt.
• Toleranz, Einfühlungsvermögen und Akzeptanz gegenüber fremden Kulturen ist Voraussetzung für alle freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Welcher Zeitaufwand wird von freiwilligen Helferinnen und Helfern erwartet?
• Für uns ist Zuverlässigkeit wichtiger, als die Bindung an bestimmte Arbeitstage.
• Zur Zeit wird an 3 Tagen in der Woche gearbeitet und zwar am Montag und Mittwoch von 15 bis 18 Uhr, und am Samstag von 10 bis 13 Uhr. Wenn andere Zeiten gewünscht werden und der Werkstattbetrieb es ermöglicht, richten wir uns gern nach den Wünschen der Helferinnen und Helfer.
• Wer in unserem Projekt mitmachen möchte, kann das sowohl an einem Tag in der Woche, oder alle 14 Tage, oder auch einmal im Monat tun. Wir müssen 4 bis 6 Wochen im Voraus planen und deshalb die Arbeitszeiten auch für 4 bis 6 Wochen (in den Urlaubszeiten auch länger) im Voraus festlegen.

Erhalten die Helferinnen und Helfer eine Entschädigung für ihren Zeitaufwand, oder einen Lohn?
Der ADFC ist ein gemeinnütziger Verein. Wer bei uns mitmacht, macht das freiwillig und das in Form eines Ehrenamts. Eine materielle Entschädigung ist nicht zu erwarten, wohl aber ein Lohn. Wer in die glücklichen Kinderaugen schaut, wenn den Kleinen ein Fahrrad geschenkt wird, oder wer den dankbaren Ausdruck in den Augen der Männer und Frauen sieht, wenn sie ihr Fahrrad mit nach hause nehmen dürfen, an dem sie während der letzten Wochen bei uns in der Werkstatt gearbeitet haben, der bekommt ein Vielfaches von dem zurück, was er oder sie investiert hat.
Ich hoffe auf eine große Anzahl auf Bewerbungen. Interessenten informiere ich gern während der Öffnungszeiten in der Werkstatt am Kolberger Platz 1, geöffnet Montag und Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Lübeck, den 20. März 2016
Ingo Sievers
Tel.: 0162-93 66 44 3
Projektleiter