Die für den Herbst 2014 vorgesehene Fertigstellung der B207 neu bis hinter Pogeez eröffnet Spielräume und Chancen für eine Neugestaltung der Ratzeburger Allee. Noch rollt der Autoverkehr vierspurig vom Bahnübergang bis kurz vor den Mühlentorteller und zerschneidet den Stadtteil St. Jürgen. Den Anforderungen des stetig wachsenden Radverkehrs von Schülern, Studenten und Berufstätigen ist die Ratzeburger Allee jedoch längst nicht mehr gewachsen. Insbesondere stadteinwärts ist der Fahrradweg in einem miserablen Zustand.

Die Initiative „Spurwechsel“ will dies jetzt ändern. Sie fordert Radfahrstreifen auf der Fahrbahn nach dem Vorbild Kanalstraße und Untertrave. Der Radverkehr kann so wesentlich sicherer und komfortabler geführt werden. Die von Lärm und Abgasen geplagten Anwohner profitieren von der Verkehrsberuhigung. Die Chance für einen stadtgerechten Umbau des Straßenraumes muss jetzt zügig genutzt werden, damit der Durchgangsverkehr auch wirklich spürbar auf die B207 neu verlagert wird.

Um der Forderung Nachruck zu verleihen, sammelt die Initative bis Ende November 2014 Unterschriften. Listen liegen in mehreren Geschäften an der Ratzeburger Allee aus oder im Internet unter www.facebook.com/radstreifenratzeburgerallee

Das Projekt „Spurwechsel“ ist eine Initiative der „AG Mobilität“ im Rahmen der Zukunfts-werkstatt „Mobil in Lübeck 2030“. Offizielle Unterstützer sind:

ADFC, Fachhochschule Lübeck, Lübecker Bauverein, die Studentenverwaltungen von Fach-hochschule und Universität, St. Jürgen Runde, StattAuto.

Interessierte Radfahrer, Anwohner und Betroffene sind willkommen zu einer Auftaktaktion am 19. September um 17 Uhr am Taxiparkplatz vor dem Haupteingang zur Universitätsklinik.

 

Der Flyer "Spurwechsel jetzt" enthält weitere Informationen.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Flyer Ratze_29.08.2014.pdf)Flyer Ratze_29.08.2014.pdf[ ]2773 kB