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Willkommen beim ADFC Kreisverband Lübeck

     

Sie finden uns im Mobilitätscenter in der Kanalstraße 70, 23552 Lübeck.

Wir sind jeden Donnerstag von 18:00 bis 19:00 Uhr und jeden Samstag von 10:30 bis 12:00 Uhr für Sie da.

Die Aktiven treffen sich jeden Donnerstag von 18:30-20:00 Uhr

Tel.: 0451 / 7 83 63
E-Mail: kontakt(at)adfc-luebeck.de

 

Wir wollen, dass noch mehr Menschen in Lübeck regelmäßig Rad fahren, weil dies der Umwelt, der Allgemeinheit, und vor allem ihnen selbst nützt. Dies setzt gute Bedingungen für das Rad fahren voraus, und darüber stehen wir mit den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in einem konstruktiven und kritischen Dialog. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung von Ihnen, was gut ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, und leiten Ihre Wünsche und Beschwerden an die zuständigen Stellen weiter.

In der Zeit von Mitte März bis Ende Oktober haben wir an fast jedem Wochenende eine Radtour, eine schöne Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen. Das Radtourenprogramm können Sie unten als pdf-Datei downloaden. Dieses Programm informiert Sie auch über weitere Veranstaltungen und Serviceangebote.

Wir geben in unregelmäßigen Abständen auch einen Newsletter heraus. Wenn Sie sich hierfür anmelden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff: „Anmeldung“


 

Wie fahrradfreundlich ist Lübeck heute?
Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklimatest-2020

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Die am 1. September gestartete Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklimatest 2020 läuft noch bis zum 30.November. Mit der Teilnahme an dem Test können Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen.

Macht Radfahren in Lübeck Spaß oder Stress?
Bei der Online-Umfrage werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt - beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Neuaufsteiger sicher anfühlt.

2018 beteiligten sich 1159 Bürger*innen und Lübeck erreichte Platz 13 von 25 bei der Bewertung der Städte mit 200000 bis 500000 Einwohnern. Die Lübecker*innen gaben ihrer Stadt, wie auch schon 2016, nur die Note ausreichend für die Fahrradfreundlichkeit. Ganz schlecht wurde der Zustand und die Breite der Radwege, die Radverkehrsführung an Baustellen und die Mitnahme im öffentlichen Nahverkehr bewertet. Allgemein waren die Umfrageteilnehmer der Meinung, dass in Lübeck zu wenig für die Radverkehrsinfrastruktur getan wird. Der Radverkehrsanteil an allen zurückgelegten Wegen liegt in Lübeck derzeit bei 20%. Um mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf das Rad als kostengünstigstes, umweltfreundlichstes und gesündestes Verkehrsmittel zu bewegen, sind gut ausgebaute, sichere und komfortable Radwege und Netze unabdingbar.

Bis 30. November bewerten!
In diesem Jahr haben sich bisher, Stand 15.Oktober, 964 Lübecker Bürger*innen an der Umfrage beteiligt. Es ist wünschenswert, die Umfragebeteiligung von 2018 zu toppen, denn um so repräsentativer ist das Ergebnis der Umfrage. Die Teilnahme ist über die Internetseite www.fahrradklima-test.adfc.de möglich.Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 präsentiert.

Förderung durch Bundesverkehrsministerium
Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum neunten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2020 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).

Auch auf Facebook und Twitter
Neuigkeiten zum Fahrradklima-Test postet der ADFC unter den Hashtags #fkt18 und #radklima. Radbegeisterte werden gebeten, die Informationen weiter zu verbreiten. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen.


 

Liebe Radler*innen,
der Landkreis Nordwestmecklenburg, der Landesverband des ADFC Mecklenburg-Vorpommern V. e.V. und der ADFC Kreisverband Lübeck laden am Samstag, den 3. Oktober 2020 zu einer Gedenk-Radtour

"30 km zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit"

ein. Start ist am Dorfplatz in Schattin. Ein Rahmenprogramm auf der dortigen Festwiese mit Ansprachen und Ausstellung ist geplant. Wegen der besonderen Lage im Zusammenhang mit Covid-19 wird um eine Anmeldung per E - Mail (Name/Adresse) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. Die Teilnehmer sollen eine Warnweste und eine Streckenbeschreibung erhalten so dass wegen der Abstands- und Hygieneregeln in kleinen Gruppen gefahren werden soll.

Die Tour wird im Bereich des "Grünen Bandes", der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze verlaufen. Auf dem Streckenplan werden Hinweise zur Möglichkeit einer individuellen Einkehr vermerkt. Start und Ziel ist Schattin. Für Teilnehmer, die von außerhalb per PKW mit Fahrradträger zu Startort nach Schattin kommen, gibt es einen PKW-Parkplatz in Duvennest.

Für diejenigen, die ab Lübeck mit dem Rad nach Schattin fahren möchten, besteht die Möglichkeit einer begleiteten ADFC-Tour dorthin. Treffpunkt: Parkplatz vor dem Werkhof, Kanalstr. 70. Start um 09.30 Uhr, damit wir vor 11 Uhr in Schattin ankommen. Die Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden und es wird eine Teilnehmerliste geführt.

Wir freuen uns auf Euch

Euer ADFC Team

Tour 30 Jahre Einheit

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Plakat A3 final.pdf)Plakat A3 final.pdf[ ]516 kB

In Lübeck liegt der Radverkehrsanteil derzeit bei 20% aller zurückgelegten Wege mit steigender Tendenz.. Wir wollen bis 2030 einen Radverkehrsanteil von 40% erreichen. Dafür sind gut ausgebaute, sichere und komfortable Radwege und Netze unabdingbar. In Lübeck werden in diesem Jahr wieder umfangreich Die Fahrbahnen von Hauptverkehrsachsen saniert, Rad-und Fußwege bleiben meistens außen vor. Ein markantes Beispiel ist die Ratzeburger Allee. Vor allem stadteinwärts ist der vorhandene Radweg auf der stark frequentierten Achse von der Uni bzw. dem UKSH in die Innenstadt eine gefährliche Zumutung.Die Initiative „Spurwechsel jetzt“, der ADFC, Fridays for Future, BUND und der VCD wollen mit einer gemeinsamen Aktion am Fr., 28. August MEHR PLATZ FÜRS RAD einfordern. Bei der Stadt angemeldet ist die Einrichtung einer Pop up Radfahrspur auf der Ratzeburger Allee stadteinwärts zwischen Gustav-Falke Str. und Amselweg um zu demonstrieren,wie mit einfachen Mitteln und geringen Kosten der Komfort und die Sicherheit für Radfahrende verbessert werden kann. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Radler*innen in der Zeit von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr den Radfahrstreifen frequentieren.

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In Lübeck werden im Jahr 2020 coronabedingt keine ADFC-Touren mehr stattfinden können. Die uns auferlegten Vorschriften und Auflagen können wir in der Praxis leider nicht umsetzen und gewährleisten, so dass wir uns aus Verantwortung gegenüber den Teilnehmern zu diesem Schritt entscheiden müssen. Wir hoffen zum Saisonstart im nächsten Jahr wieder geführte Touren anbieten zu können. Auch die Geschäftsstelle bleibt aus diesem Grund weiterhin geschlossen, wir sind aber jederzeit per Mail für Euch erreichbar. 


„Lübecks Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit haben, alle innerstädtischen Ziele und alle Nachbargemeinden sicher, angstfrei, und komfortabel mit dem Rad zu erreichen, wenn sie dies möchten.“ Mit diesem Satz beginnt die erste der 10 Forderungen des ADFC Lübeck für eine nachhaltige Förderung des Radverkehrs. Der soeben veröffentlichte Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Lübeck für das Jahr 2019 zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, wie weit Lübeck von diesem Ziel noch entfernt ist.

632 Fahrrad- und Pedelec-Unfälle wurden 2019 polizeilich erfasst, das sind 34 mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 2009. Bei fast allen erfassten Radunfällen wurden Radfahrende verletzt, 4 wurden getötet, das ist die höchste Zahl seit 2006. 2013 hatte der Runde Tisch Radverkehr das Ziel formuliert, bis 2020 den Anteil des Radverkehrs an allen Wegen auf 25% zu steigern, und gleichzeitig die Zahl der verunglückten Radfahrer gegenüber dem Stand von 2011 (561 Verunglückte) zu halbieren. Stattdessen ist die Zahl der verunglückten Radfahrer gegenüber 2011 um 13% gestiegen. Worin liegen die Ursachen?

Radfahren verbessert die Gesundheit und steigert die Lebenserwartung, es entlastet die Umwelt, und es ist sowohl für die öffentliche Hand als auch für die Verkehrsteilnehmer sehr kostengünstig. Seit einigen Jahren werden die Stimmen aus Medien, Politik, und Verwaltung lauter, die sich für eine gezielte Förderung des Radverkehrs einsetzen – auch in Lübeck. Diese Entwicklung ist grundsätzlich sehr positiv zu bewerten. Leider führen diese Äußerungen bisher fast nirgends zu echten Verbesserungen der gebauten Wirklichkeit. Sogar von elf Umbauten oder Neubauten von Radwegen aus den letzten zwei Jahren erfüllte lediglich der neue Weg entlang der Travemünder Landstraße in jeder Hinsicht die Anforderungen der verbindlichen technischen Regelwerke; alle anderen verfehlten diese Anforderungen mehr oder weniger deutlich, oder sie kollidierten – wie im Fall der Roeckstraße – mit den Bedürfnissen der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer.

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Schon vor Jahren hat die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen in einer ausführlichen Untersuchung nachgewiesen, dass die Nichteinhaltung der technischen Regelwerke das Unfallrisiko für Radfahrende steigert. Vor diesem Hintergrund ist – neben den stark wachsenden Verkaufszahlen – die deutlich zunehmende Beteiligung von Pedelecs am Unfallgeschehen zu interpretieren. So hat auf Lübecks schmalen und unebenen Wegen die Zahl der Stürze drastisch zugenommen; auch zwei der vier tödlichen Unfälle waren Alleinunfälle mit Sturz, in beiden Fällen waren beträchtliche Mängel an der Wegeinfrastruktur vorhanden. Deutlich abgenommen haben dagegen die Unfälle aufgrund von Linksfahren und unter Alkoholeinfluss. Insgesamt waren 41% der Radunfälle mit mehreren Beteiligten durch die Radfahrenden verursacht, 59% durch ihre Unfallgegner.

Die Hansestadt Lübeck hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms den Radverkehrsanteil an allen Wegen bis 2030 zu verdoppeln. Dieses Ziel erscheint grundsätzlich erreichbar, jedoch nur wenn bis zu diesem Zeitpunkt die Radfahrbedingungen in Lübeck von den potenziellen Nutzerinnen und Nutzern ohne Einschränkung als gut angesehen werden. Tatsächlich werden zurzeit Lübecks Radwege in den Kategorien Sicherheit und Komfort durchschnittlich mit „mangelhaft“ benotet. Angesichts jahrzehntealter Qualitätsmängel müssen im genannten Zeitraum fast alle Radwege grundlegend saniert und konsequent den geltenden Bestimmungen angepasst werden. Wo dies nicht möglich ist, müssen z.B. durch geschützte Fahrbahnführungen oder Verkehrsverlagerungen sichere und attraktive Alternativen geschaffen werden. Dieses Programm entspricht einem erforderlichen Um- oder Neubauvolumen von rund 20 Kilometern jährlich.

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Neben der Baubehörde sind aber auch die Ordnungsbehörden gefragt. Unfallflucht und aggressives Verhalten im Straßenverkehr nehmen nach dem Polizeibericht deutlich zu. Geh- und Radwege oder Radspuren werden regelmäßig zum Abstellen von Kraftfahrzeugen genutzt, ohne dass ein behördliches Eingreifen in nennenswertem Umfang wahrnehmbar ist. Ebenso wenig wird bislang die Einhaltung des seitlichen Sicherheitsabstandes beim Überholen von Radfahrenden kontrolliert. All dies gefährdet Radfahrende; mindestens genauso schlimm ist es, dass hierdurch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt daran gehindert werden, regelmäßig Rad zu fahren – mit allen daraus erwachsenden nachteiligen Konsequenzen. Deutschlandweit verzichtet jeder Sechste auf das
Radfahren, weil es ihm zu gefährlich erscheint; anhand der Qualitätsbewertungen und auch von Gesprächen ist anzunehmen, dass dieser Anteil in Lübeck noch höher liegt.

Schließlich sei noch an die beiden tödlich verletzten Pedelec-Fahrerinnen erinnert, die von
rechtsabbiegenden Schwerfahrzeugen überrollt wurden. Bundesverkehrsminister Scheuer versucht zurzeit einen EU-Beschluss zu erwirken, welcher den Kommunen die Möglichkeit einräumt, das Rechtsabbiegen von Lkw ohne Abbiegeassistent zu verbieten. Falls dieser Beschluss gefasst wird wäre Lübeck gut beraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Jede andere Entscheidung wäre dann völlig unverständlich.

Der ADFC würde sich freuen, wenn diese Vorschläge von den Entscheidungsträgern aufgegriffen und umgesetzt werden. Für Gespräche steht der Kreisverband gern zur Verfügung.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, müssen alle gesellschaftlichen Aktivitäten eingeschränkt oder eingestellt werden. Auch der ADFC Lübeck sagt daher alle öffentlichen und verbandsinternen Veranstaltungen zunächst bis Montag, 20. April ab.

Betroffen sind folgende Veranstaltungen des ADFC oder mit ADFC Beteiligung:

19.3.: ADFC-Tourenleitertreffen
22.3.: ADFC-Radtour: "Den Frühling begrüßen"
24.3.: Vortrag "Mobil im Alltag" in der VHS
26.3.: Treffen der ADFC-Verkehrs-AG
29.3.: Ehrenamtsmesse in der Petri-Kirche
2.4.: ADFC-Aktiventreffen
3.4.: Critical-Mass? Weil es keine organisierte Veranstaltung ist, bitte die Facebook-Seite       beachten.
4.4.: ADFC-Radtour: "Lübecker Märtyrer Gedenktour"
9.4.: ADFC-Aktiventreffen
11.4.: ADFC-Radtour: "Dummersdorfer Ufer"
13.4.: ADFC-Radtour: "Ahrensbök"
16.4.: ADFC-Tourenleitertreffen
25.4.: ADFC-Mobilitätskongress SH in Elmshorn

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