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„Hübsch habt ihr es hier!“ Mit Stolz hören wir von Besuchern unserer kleinen Stadt und persönlichen Gästen häufig diesen Satz. Und Fahrradfahren ist „in“. Auch und gerade in Kellinghusen. Bietet die Stadt doch aufgrund ihrer Größe und Lage ideale Voraussetzungen für den Veloverkehr. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn diese umweltschonende und gesunde Art der Fortbewegung eine ständig größere Anhängerschar findet. Einen hohen Stellenwert hat das Fahrrad im Alltagsbereich insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Senioren. Als Freizeitverkehrsmittel steht es bei allen Altersgruppen hoch im Kurs.

Als Ausgangspunkt für Tagestouren ist Kellinghusen bestens geeignet. Der Bahnhof Wrist, auf der Strecke Hamburg-Kiel in noch nicht einmal einer dreiviertel Stunde von Hamburg Hbf erreichbar. Kleinere Touren zum Naturerlebnisraum Rensinger See, auf dem Philosophenweg, durch den bis in die Innenstadt reichenden bewaldeten Höhenzug Lieth, zum Naturschutzgebiet Störkathener Heide, zur Roten Brücke und Mündung der Bramau in die Stör - um nur einige weitere Beispiele zu nennen – bieten sich zum „Schnuppern“ an. Dies sind alles Strecken von weniger als 20 Kilometern.

Aber auch die Stadt selbst hat ihre Reize, die immer wieder neu erkundet werden können. Gern besucht werden die Veranstaltungsmärkte in der Stadt. So der Geranienmarkt, ein Blumen- und Pflanzenmarkt, der die gesamte Innenstadt an einem Wochenende  Mitte Mai in einen bunten Teppich verwandelt . Bei Freunden der Kunstkeramik einen Namen hat  der Töpfermarkt  Anfang August mit etwa 60 Ausstellern, der an die Fayence-Tradition Kellinghusens anknüpft.

Eine Reihe beschilderter Themenradwege als Rundwege bis zu 60 Kilometern Länge laufen durch Kellinghusen. Immer wieder überraschen die unterschiedlichen Landschaftseindrücke der Umgebung. Viel Wald- und Moorgebiete, Heide, Tal- und Auenlandbereiche geben den Hintergrund für interessante eigene Routenplanungen.

Nicht zuletzt: Der Radfernweg „Mönchsweg“, der Holstein von Glückstadt an der Elbe nach Puttgarden auf der Insel Fehmarn quert, führt durch Kellinghusen. Zur Übernachtung bieten „Bett&Bike“-Betriebe ihre Dienste an. Ein für eine solch kleine Stadt (8000 Einwohner) interessantes gastronomisches Angebot rundet das Bild.

Auch der ADFC ist vor Ort aktiv und sieht es als seine Aufgabe an, die Situation des Alltagsverkehrs mit dem Fahrrad zu verbessern. Insbesondere das Festhalten an die  durch neuere Rechtsprechung nicht mehr zulässigen benutzungspflichtigen Radwege bereitet Ärger. Solche Verkehrsverbote für Fahrräder auf der Fahrbahn fördern gewiss nicht den Radverkehr. Hier gilt es „dicke Bretter“ zu bohren, aber auch kleine Erfolge machen Freude. Bei den Verkehrschauen ist der ADFC mit dabei und kann aus seiner Sicht des Fahrradverkehrs Beiträge leisten und Anregungen geben.

...und es gibt vom ADFC organisierte Radtouren:.

Heinz-Jürgen Heidemann