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Fahrraddiebe1Ahrensburg, 17.3.2017

Experiment geglückt: Filmreihe "Fahrradfilme" in Ahrensburg überaus erfolgreich gestartet

Der ADFC Ahrensburg wollte mal etwas ganz anderes probieren, um die Öffentlichkeit auf die eigenen Arbeit aufmerksam zu machen.

Etwas anderes als die bekannten Info-Stände und Kodieraktionen.

Warum nicht einmal auf das Fahrrad als Kulturobjekt aufmerksam machen?

Die Geschichte des Rades hat so viele soziale und kulturelle Aspekte, neben den technischen und sportlichen, dass auch mal der Blick in diese Richtung gelenkt werden sollte. Schnell war die Idee geboren das "Rad im Film" an die Öffentlichkeit zu bringen. Mit dem Filmclub im Marstall, dem Kulturzentrum Ahrensburgs, war es sehr schnell möglich eine Kooperation für die eigentliche Aufführung einzuleiten. Vielen Dank dafür an die Cineasten, die uns mit offenen Armen aufnahmen!

 Den Auftakt zur Filmreihe sollte nun der Film "Fahrraddiebe (Ladri di biciclette)" von 1948 machen, ein wichtiges Werk des Neorealismus, Regisseur war Vittorio de Sica. Kein Hollywoodstreifen, kein Happy End, nicht mal Farbe! Gestern war es dann endlich so weit.

Wir waren vorsichtig mit unseren Erwartungen, wären 20-30 Zuschauer gekommen, so wären wir nicht enttäuscht gewesen. Der Filmclub erwartete "so um die 30 Leute" nach seiner Erfahrung.

Als dann aber der Film, nach einer kurzen historischen Einordung des Werks durch Armin Diedrichsen vom Marstall, um 20:05 Uhr begann, waren wir überwältigt vom Zuschauerinteresse: Alle Plätze besetzt, obwohl zusätzliche Stühle aus dem Lager herangeschafft waren. Alles in allem geschätzt 80-100 Personen! Großartig!

Noch dazu ein fabelhafter Film und eine ganze Reihe unserer Tourenprogamme sind in die Taschen der Besucher gewandert!

Die Veranstaltungen des Filmclubs sind "Eintritt frei - Spenden gern gesehen" und nach der Schlange am Roten Spendenschwein zu urteilen, wird auch der Filmclub zufrieden sein mit der Kooperation. Danke an alle, die mitgemacht haben!

Nächster Termin der "Fahrradfilme" ist der 12.10.2016, 20 Uhr, dann mit "Brevet", einem "echten" Film über das Radfahren an sich, einer Doku über Paris-Brest-Paris, einem der ältesten Radrennen der Welt.